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Viktoria wieder im Einsatz

Viktoria-Trainer Tomasz Kaczmarek sieht sein Team nach dem dürftigen Pokalauftritt in der Pflicht Foto: IMAGO/mika

Viktoria-Trainer Tomasz Kaczmarek sieht sein Team nach dem dürftigen Pokalauftritt in der Pflicht
Foto: IMAGO/mika

Nach zwei ausgefallenen Regionalliga-Spielen in Folge empfängt Viktoria Köln die SG Wattenscheid 09 (Sa.,14 Uhr). Die U21 des 1. FC Köln gastiert am Sonntag (14 Uhr) in Oberhausen. 

Wirklich zufrieden konnte Viktoria-Trainer Tomasz Kaczmarek am Mittwochabend letztlich nur mit dem Ergebnis sein. Mit 1:0 setzte sich der Favorit im Viertelfinale des Verbandspokals beim Leverkusener Bezirksligisten SV Schlebusch durch. Die Chance auf den Pokalsieg und die zweite Teilnahme am DFB-Pokal in Folge bleibt bestehen, über das Wie dürfte dagegen schnell der Mantel des Schweigens gehüllt werden. Zu recht. Denn spielerisch überzeugen konnte der Tabellenfünfte der Regionalliga West zu keinem Zeitpunkt.

Nach diesem ernüchternden Pflichtsieg ist die Viktoria am Samstag endlich auch in der Liga wieder gefordert. Zuvor hatten die Rechtsrheinischen eine Zwangspause einlegen müssen, weil die Partien gegen Krefeld und Siegen den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen waren. Bei milden Temperaturen rund um den Sportpark Höhenberg sollte der Austragung des Heimspiels gegen Wattenscheid dagegen nichts im Wege stehen.

Im Duell mit dem Tabellendreizehnten sind für die Viktoria drei Punkte Pflicht, will man sich eine Restchance auf den Aufstieg bewahren. Unter der Woche reichte der Verein fristgerecht die Lizenzunterlagen für die dritte Liga ein. „Wir sind wirtschaftlich in der Lage, die Anforderungen zu stemmen“, sagt Franz-Josef Wernze. Der Verwaltungsratsvorsitzende hat die sportliche Qualifikation für Liga drei noch nicht aufgegeben und erklärt: „Im Fußball darf man nie etwas ausschließen. Sollten wir kontinuierlich punkten, ist alles möglich.“ (Ein ausführlich Interview mit dem Viktoria-Boss lesen Sie in der nächsten Köln.Sport-Ausgabe, die ab dem 19. März erhältlich ist. Darin verrät Wernze auch, wie es in  Höhenberg weitergeht, sollte der Aufstieg verpasst werden).

Ob Winterneuzugang Jules Schwadorf mithelfen kann, gegen Wattenscheid drei Punkte einzufahren, ist indes noch unklar: Der 22-Jährige, der sich erst von einem Bänderriss erholt hatte, musste das Montagstraining verletzungsbedingt abbrechen. Ob Schwadorf gegen seinen Ex-Verein, für den er in der Hinrunde vier Tore erzielte, mitwirken kann, ist noch nicht gänzlich sicher. Auch weil die Verantwortlichen kein Risiko eingehen wollen. Immerhin stehen in den kommenden Wochen bedeutungsvolle Duelle mit direkten Konkurrenten an. Dann wird sich zeigen, ob die Beantragung der Drittliga-Lizenz mehr war, als ein formeller Akt.

Jenseits aller Aufstiegsträume und Abstiegssorgen befindet sich die U21 des 1. FC Köln. Spätestens nach dem 4:2-Sieg gegen Bochum II dürfte der Klassenerhalt sicher sein. Und so kann die Mannschaft von Trainer Stephan Engels entspannt nach Oberhausen reisen. Der Tabellenvierte verkündete unter der Woche, dass man sich gegen einen Lizenzantrag für die dritte Liga entschieden habe. RWO kann die finanziellen Rahmenbedingungen nicht stemmen – anders als der FC Viktoria Köln.