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Viktoria: Nach Gladbach ist vor Lotte

Beim 3:1 in Mönchengladbach der überragende Mann: Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich Foto: imago/Revierfoto

Beim 3:1 in Mönchengladbach der überragende Mann: Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich
Foto: imago/Revierfoto

3:1 auswärts bei Mönchengladbachs Reserve: Viktoria Köln meldet sich eindrucksvoll zurück. Doch der Sieg beim Meister ist wenig wert – ohne einen Dreier gegen Lotte.

 

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Glückliche und befreite Mienen bei Viktoria Köln: Nach der deftigen Packung im DFB Pokal gegen Bayer Leverkusen (0:6) waren die Sorgen der Höhenberger Fans, dass man nur drei Tage später in Mönchengladbach auch die letzten Chancen auf den Aufstieg verspielen könnte, groß. Dank eines starken Auftritts beim Meister konnten diese Zweifel beseitigt werden – vorerst…

…denn der Sieg beim amtierenden Regionalliga-Champion ist für die Aufstiegshoffnungen des chronischen Favoriten wenig wert, wenn man im direkt folgenden Spitzenspiel nicht ebenfalls einen Dreier einfährt. Kaum ist Gladbachs U23 besiegt, gilt der Fokus dem Duell mit Spitzenreiter Sportfreunde Lotte. Das Team von der niedersächsischen Grenze reist am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den ersten Verfolger in den Sportpark Höhenberg. Seit sieben Partien und fast zwei Monaten ungeschlagen, weist die Elf vom Lotter Kreuz bereits sieben Zähler Abstand zur viertplatzierten Viktoria auf.

Doch der Sieg im Rheydter Grenzlandstadion darf die Viktorianer mit breiter Brust antreten lassen. Die Kölner zeigten sich weder vom derben Pokalaus am Mittwoch beeindruckt, noch vom Ausgleich der Borussen, dem vom „wundergeheilten“ Mike Wunderlich verschossenen Elfmeter oder der Ampelkarte für Tim Jerat. Stattdessen präsentierte sich die Kaczmarek-Elf konzentriert, fokussiert und willig. Drucksituationen, das bewies man bereits nach dem desillusionierenden 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf II, liegen den Viktorianern mehr als die Favoritenrolle in der Komfort-Zone. In diesem Fall brauchen sich die Kölner Fans auch am Samstag keine Sorgen machen.

Daniel Sobolewski / rheinfussball.de