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Viktoria: Mit Serie im Rücken zu RWO

Philipp Kühn

Viktorias Torhüter Philipp Kühn kehrt zu seinem Ex-Klub Rot-Weiß Oberhausen zurück.
Foto: imago/Herbert Bucco

Die Ex-Oberhausener David Jansen und Philipp Kühn unterstützen den FC Viktoria Köln in der ehemaligen Heimat.

Mit dem 5:0-Sieg im Rennen um den Mittelrheinpokal gegen den TuS Rheinland Dremmen hat der FC Viktoria Köln am Mittwoch schon einmal gut vorgelegt. Bereits am Samstag sind die Kölner dann im Stadion Niederrhein bei Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga West zu Gast.

Vor dem 14. Spieltag der Saison steht die Viktoria auf Rang zwei mit 26 Punkten, hat aktuell vier Zähler Rückstand auf den Erstplatzierten Borussia Mönchengladbach II. Im letzten Regionalligaspiel gegen die SG Wattenscheid 09 konnten die Kölner mit einem 2:0-Sieg dreifach punkten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Kölner zurzeit eine Auswärtssiegessträhne zu haben scheinen. Doch auch trotz des großen Rückstandes wird der Gegner nicht unterschätzt. „RWO ist eine gute und eingespielte Mannschaft, die einfach keinen guten Start hatte.“, bemerkte der Kölner Trainer Marco Antwerpen. Zu seiner Elf äußerte der Trainer, dass sie „bei Balleroberung noch mehr dran bleiben muss“. Im Spiel gegen die Oberhausener muss Antwerpen jedoch unter anderem auf Lukas Nottbeck, Andrejs Ciganiks sowie Fatih Candan verzichten.

Rot-Weiß Oberhausen hatte, aufgrund der Niederlagen in den ersten vier Spielen, von Beginn an Probleme einen guten Einstieg in die Saison zu finden. Das Team von Trainer Mike Terranova verlor insgesamt sechs der 13 bis jetzt ausgetragenen Spiele. Der Verein bleibt mit 17 Punkten auf dem zehnten Platz hinter den Erwartungen zurück.
Im Duell gegen die Viktoria Köln steht Terranova allerdings vor einer Herausforderung, da er die beiden Außenverteidiger in der Viererkette ersetzen muss. Tim Hermes hatte beim Spiel gegen den Wuppertaler SV eine rote Karte kassiert und wurde dementsprechend für die kommenden zwei Spiele gesperrt. Daniel Herber allerdings kann krankheitsbedingt nicht am Spiel gegen die Viktoria Köln teilnehmen. Rechts dürfte Terranova Dominik Reinert eine neue Chance geben, der sich in Wuppertal nicht von seiner besten Seite gezeigt hatte. Die linke Position könnte entweder an Maik Odenthal oder den Kapitän Benjamin Weigelt gehen, der seit der 0:5-Niederlage in Wattenscheid auf der Bank saß.

Die Partie dürfte aber noch in anderer Hinsicht interessant werden, da der Wechsel von David Jansen, einem der Ex-Leistungsträger der Oberhausener, noch relativ frisch ist. Seit der Winterpause trägt der Stürmer das Trikot der Domstädter und kehrt nun zum ersten Mal in das heimische Stadion Niederrhein zurück. Auch Philipp Kühn und Fatih Candan haben eine Oberhausener Vergangenheit. Ob der FC Viktoria Köln seine Auswärtssiegessträhne fortsetzen kann oder der Zehntplatzierte Rot-Weiß Oberhausen mal wieder Punkte holt, entscheidet sich am Samstag um 14 Uhr im Stadion Niederrhein.

Autor: Isabella