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Viktoria: Bednarski kommt nicht

Kamil Bednarski, SC Wiedenbrück

Wird nicht zu Viktoria Köln wechseln: Wiedenbrücks Torjäger Kamil Bednarski
Foto: imago/Dünhölter SportPresseFoto

Einen potenziellen Neuzugang muss Viktoria Köln wieder von der Wunschliste streichen: Der Wiedenbrücker Stürmer Kamil Bednarski wird nicht an den Sportpark Höhenberg wechseln.

Rheinfussball

Kamil Bednarski war einer der ersten Spieler, die es von der Liste der potenziellen Neuzugänge von Viktoria Köln an die Öffentlichkeit schafften. Der Deutsch-Pole, der seinen Abgang vom Ligakonkurrenten SC Wiedenbrück 2000 bereits bekannt gegeben hatte, wird jedoch nicht an die Merheimer Heide wechseln. Nach Informationen des Magazins „RevierSport“ wird Rot-Weiss Essen den Zuschlag für den 30-jährigen Stürmer bekommen. Der Linksaußen in Diensten des SC Wiedenbrück hat wohl vor rund einer Woche einen Vertrag an der Hafenstraße unterschrieben, auch wenn Essens Sportlicher Leiter Andreas Winkler dies gegenüber „RevierSport“ nicht bestätigen wollte: „Wir sprechen mit Kamil. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.“

Die Essener wollen den Bednarski-Transfer wohl erst verkünden, wenn sie auch rein rechnerisch den Klassenerhalt geschafft haben. Das könnte dann am kommenden Wochenende nach einem möglichen Derby-Sieg über den FC Kray sein. An dem 30-jährigen Deutsch-Polen sind die Rot-Weissen schon länger dran. Schon im vergangenen Winter-Transferfenster wollten der damalige Trainer Jan Siewert und Winkler den Offensivspieler mit der eingebauten Torgarantie (102 Regionalligaspiele, 41 Tore) an die Hafenstraße locken. Doch da hatte der SC Wiedenbrück noch sein Veto eingelegt. Im Sommer ist Bednarski ablösefrei zu haben und RWE hat nun zugeschlagen.

Bis zuletzt war auch Viktoria Köln an Bednarski, der zwischen Juli 2008 und Januar 2013 viereinhalb Jahre beim ETB Schwarz-Weiß Essen verbrachte, interessiert. „Das hat sich für uns erledigt. Kamil ist ein sehr guter Spieler, mit dem wir uns beschäftigt haben. Er wird jedoch nicht zur Viktoria wechseln“, erklärt Stephan Küsters, Sportlicher Leiter der Kölner, gegenüber „RevierSport“.

Quelle: rheinfussball.de