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Viktoria allein auf weiter Flur

Symbolbild: Imago

Viktoria Köln ist mit 11 Siegen aus 11 Spielen derzeit das Maß aller Dinge in der NRW-Liga. Gibt es auch im kölschen Amateurfußball solch beeindruckende Startbilanzen?

Verlustpunktfrei marschiert Viktoria Köln konkurrenzlos durch die NRW-Liga. Köln.Sport zeigt, ob es auch im Kölner Amateurfußball einen solchen Raketenstart gegeben hat. 11 Spiele, 11 Siege – bereits nach einem Drittel der Saison hat NRW-Ligist Viktoria Köln durch diese Erfolgsserie schon 12 Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Von einem solch beeindruckenden Start in eine neue Spielzeit träumt wohl jeder Verein – auch im Kölner Amateurfußball.

Am nächsten dran an diesem Raketenstart ist DSK Köln II in der Kreisliga C6. Alle neun bisher ausgetragenen Spiele konnte die Reserve des Fusionsclub für sich entscheiden, auch das Torverhältnis von 44 zu 7 spricht eine deutliche Sprache. Die Tabellenführung ist allerdings nicht so komfortabel wie die der Viktoria: Nur drei Punkte hinter dem DSK rangiert mit Holweide ein weiterer Kandidat auf den Aufstieg.

Ähnlich gut gestartet in die neue Spielzeit ist auch Rot-Weiß Zollstock in der Kreisliga C5. Der Traditionsverein aus dem Kölner Süden konnte in 9 Spielen 25 Punkte einfahren. Nur gegen vierte Mannschaft von Borussia Lindenthal-Hohenlind reichte es für den ehemaligen Verein von FC-U21-Coach Dirk Lottner lediglich zu einem Remis.

Die restlichen acht Spiele gewann die Mannschaft von Trainer Sascha Höschler teils deutlich. Aber auch Zollstock kann sich nicht auf seinen bisher erkämpften Lorbeeren ausruhen: Der direkte Verfolger Schwarz-Weiß Köln ist mit nur zwei Punkte Rückstand in Lauerstellung.

Eine Ebene darüber ist der RSV Rath-Heumar zumindest noch unbesiegt: Sieben Siege und zwei Remis können die Rechtsrheinischen verbuchen und sind damit in der Kreisliga B3 das Maß der Dinge. Allerdings ist der RSV weit entfernt von der komfortablen Situation der Viktoria: Nur einen Punkt dahinter folgt mit dem FC Rheindorf ein hartnäckiger Konkurrent, der Nichtaufstiegsplatz ist lediglich vier Punkte entfernt.

Auch in den Klassen darüber sucht man einen Dominator im Stile von Viktoria Köln vergebens: Zu ausgeglichen präsentieren sich Kreisliga A und Bezirksliga. Einen Durchmarsch, wie es die Rechtsrheinischen vom Sportpark Höhenberg angedacht haben, ist hier nicht zu erwarten.