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Vier-Punkte-Spiel für den VfL

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Dennis Krause fordert mehr Konzentration von Anfang bis Ende.

Samstag Abend um 19 Uhr empfängt der VfL Gummersbach Aufsteiger TV Hüttenberg, der derzeit das Tabellenende ziert. „Ein Sieg ist Pflicht“, weiß auch Jung-Star Kentin Mahé.

Platz 15, 5:15 Punkte, Abstiegskampf – das ist die Bilanz des VfL Gummersbach nach zehn Spielen in der Handball-Bundesliga. Und jetzt kommt mit dem Tabellenschlusslich TV Hüttenberg ein echtes Vier-Punkte-Spiel auf die Oberbergischen zu.

 

Erst einen Erfolg konnten die Mittelhessen in dieser Saison einfahren – vor eigenem Publikum besiegten sie Mitaufsteiger Eintracht Hildesheim. Auswärts gab es für die Truppe von Jan Gorr hingegen noch nichts zu holen. „Davon können wir uns natürlich nicht viel kaufen“, warnte Kentin Mahé schon direkt nach der knappen 28:29 (13:13)-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Frisch Auf Göppingen. „Aber ein Sieg ist Pflicht.“

Die Bedeutung des bevorstehenden Kellerduells mit dem Tabellenletzten Hüttenberg unterstreicht auch VfL-Manager Axel Geerken: „Wir sind im Abstiegskampf. Mit einem Sieg könnten wir uns ein bisschen absetzen. Es wird aber kein Spaziergang, das zeigen die Ergebnisse des TVH gegen Göppingen (25:26) und Lemgo (27:29). Wir müssen leidenschaftlich spielen und kämpfen.“

Und das über 60 Minuten. Denn der zwischenzeitliche Leistungsabfall kostete die Gummersbacher in den letzten beiden Heimspielen wichtige Punkte. Sowohl beim 28:28 gegen Berlin als auch gegen Göppingen am letzten Spieltag leistete sich die Mannschaft von Sead Hasanefendic eine „schlechte Phase“, in der sie jeweils die Führung einbüßte. Im Füchse-Spiel wurde die Aufholjagd noch mit einem Last-Minute-Punkt belohnt, gegen Frisch Auf kam die Schlusssirene zu früh.

„Es spricht für den Mannschaftsgeist, dass wir uns aus diesen schlechten Phasen wieder rauskämpfen, aber wir können uns das ersparen, indem wir von Anfang bis Ende voll konzentriert zu Werke gehen,“ so Dennis Krause, der gegen Göppingen vier Tore erzielte.

Mit 60 Minuten Konzentration sollte einem Erfolg in der heimischen Eugen-Haas-Halle kaum etwas im Weg stehen.