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VfL auf Talfahrt

Quelle: Imago

Zu groß waren die Lücken im VfL-Abwehrblock: Auf Mait Patrail und seine Lemgoer Kollegen bekamen die Oberbergischen keinen Zugriff.

Mit der 23:32-Heimniederlage gegen den TBV Lemgo rutschen die Gummersbacher auf den Relegationsplatz ab. Dabei sah es zur Pause noch relativ gut aus. Es war für die Anhänger des VfL Gummersbach nicht voraus zu sehen gewesen: Ein 13:13 hatten die Fans der Oberbergischen nach 30 Minuten in der Eugen-Haas-Halle gegen den TBV Lemgo gesehen.

Doch in der zweiten Halbzeit folgte der katastrophale Einbruch: Das Spiel endete mit einer deutlichen 23:32-Niederlage für das Hasanefendic-Team. Auch acht Tore des Nationalspielers Adrian Pfahl reichten nicht aus, um die vierte Niederlage in Folge zu verhindern.

„Lemgo hat sich hier nie aufgegeben und immer wieder gute Lösungen in Angriff und Abwehr gefunden. Wobei wir es dem TBV durch zu schnelle Abschlüsse und schlechte Gegenstöße auch einfach gemacht haben. Wir waren in den entscheidenden Phasen nicht konzentriert genug“, resümierte Sead Hasanefendic und fügte hinzu: „Das ist eine sehr, sehr bittere Niederlage.“

Durch die der VfL endgültig im Abstiegskampf angekommen zu sein scheint. Mit nur einem Saisonerfolg belegen die Gummersbacher nur den 16. Platz. Dieser würde am Saisonende die Relegation für den VfL bedeuten.

Am kommenden Samstag geht es für die Oberbergischen zum TuS N-Lübbecke nach Ostwestfalen. Bisher konnte die Hasanefendic-Mannschaft kein Spiel auf fremdem Parkett für sich entscheiden – im Gegenteil: Alle drei Spiele verlor man äußerst deutlich.

Es wird Zeit, dies zu ändern.