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Verlängerung der BL-Pause bis Ende April

Das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga DFL hat sich gestern für eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens zum 30. April ausgesprochen. Die Saison soll aber – wenn irgendwie möglich – nach wie vor zu Ende gespielt werden.

Foto: imago images / Bernd König

Das neunköpfige DFL-Gremium um Christian Seifert hatte gestern über das weitere Vorgehen der Ligen vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie beraten. Abschließend sprach es seinen Mitgliedern nach einer mehrstündigen Videokonferenz die Empfehlung aus, den Ligabetrieb in der Bundesliga und 2. Liga bis mindestens 30. April ruhen zu lassen. Die letztendliche Entscheidung darüber werden am 31. März die Klubs der 1. und 2. Bundesliga bei ihrer nächsten außerplanmäßigen Vollversammlung treffen.

Das Präsidium, dem unter anderem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle angehört, sei sich im Klaren darüber, dass alle Szenarien und Handlungsoptionen auch von externen Faktoren abhängig sind, auf deren Entwicklung DFL und Clubs nur begrenzt oder teilweise gar keinen Einfluss haben, heißt es in einer Mitteilung der DFL.

„Kurzfristig ist an sportlichen Wettbewerb nicht zu denken“

„Wir haben uns mit der Empfehlung zur Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 30. April eine Atempause gegeben, in der wir nicht ständig nach aktueller Nachrichtenlage reagieren müssen. Kurzfristig ist an reguläres Mannschaftstraining und damit an einen sportlichen Wettbewerb ohnehin nicht zu denken. Die Gesundheit unserer Spieler, Mitarbeiter und Fans hat Vorrang, da hat der 1. FC Köln mit seinen mehr als 111.000 Mitgliedern auch eine Vorbildfunktion“, sagte Alexander Wehrle.

Der FC-Geschäftsführer führte aus: „Politik und Behörden, mit denen wir uns ständig austauschen, sind mit schwierigen Abwägungsprozessen und Entscheidungen konfrontiert. Der Fußball ist dabei nur ein Bereich unter vielen. Das gemeinsame Ziel des deutschen Profifußballs, die Saison 2019/20 zu Ende zu spielen, bleibt bestehen. Dafür gibt es unterschiedliche Szenarien, mit denen wir uns nun mit dem nötigen Zeitrahmen und abhängig von der Entwicklung der Situation noch intensiver befassen werden. Das gehört zu der Verantwortung, die wir für unsere Vereine und Millionen von Fans tragen.“

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