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Über Köln zu Olympia

Quelle: IMAGO

Der Frankfurter Marcel Hacker Marcel Hacker (Frankfurt) hat in diesem Jahr schon die traditionelle Frühjahrs-Langstrecke in Leipzig für sich entscheiden können und gilt in Köln als Favorit

Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. April 2012, ist der gesamte National-Kader auf dem Fühlinger See zu Gast. Für die deutschen Rudererinnen und Ruderer führt der Weg zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London über Köln. Wie schon in den Vorjahren hat der Deutsche Ruderverband auch im olympischen Jahr den Kölner Regattaverband mit der Durchführung der sogenannten „Kleinboot-Überprüfung“ beauftragt. Und so geben sich am Wochenende die besten Ruderer der Nation auf der Kölner Regattabahn am Fühlinger See die Ehre.

Auf der Basis der in Köln erzielten Ergebnisse wird entschieden, wer im legendären Deutschland-Achter fährt, wer die Vierer besetzt, welches Duo in London in den Zweiern startet und wer Deutschland im Einer-Rennen vertritt. Gut 100 Athletinnen und Athleten dürfen sich Hoffnung machen, einen der rund 50 begehrten Startplätze zu ergattern.

„Die 1. Kleinbootüberprüfung ist eigentlich der letzte wichtige Meilenstein vor der Saison Saison“, sagt der Cheftrainer des deutschen Ruderverbandes, Helmut Buschbacher. „Jetzt wird der engere Kreis bestimmt, aus dem wir die olympische Kernmannschaft für die kommenden Weltcups rekrutieren.“

Im Männer-Einer ist Marcel Hacker (Frankfurt) nach seinem Sieg auf der Langstrecke favorisiert, bei den Frauen ist Annekatrin Thiele (Leipzig) die Gejagte. Im Männer-Zweier ohne wird es zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen. Die Weltmeister aus dem Deutschland-Achter stellen sich der nationalen Konkurrenz. Die Wettkämpfe am 14. und 15. April beginnen jeweils um 8 Uhr, der Eintritt ist frei.