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Trifft Anzeige auch Kölner Schwimm-Vereine?

Quelle: Archiv

Bei der Vergabe von Wasserflächen soll in Köln geschummelt worden sein.

Die Strafanzeige, die gegen KölnBäder-Chef Berthold Schmitt gestellt wurde, hat möglicherweise Folgen für die Kölner Schwimmvereine. Dem Ortsverband Kölner Schwimmvereine e.V. (OKS) steht am Donnerstagabend eine turbulente Jahreshauptversammlung bevor.

Am Donnerstag, 5. Dezember, findet um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Kölner Schwimmvereine e.V. (OKS) statt. Und im Clubheim des SC Neptun (Albert-Schweitzer-Straße) in Porz-Wahn wird es einiges zu besprechen geben. Vor allem die Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft gegen KölnBäder-Chef Berthold Schmitt eingeleitet haben (koelnsport.de berichtete), schlagen hohe Wellen bei den Schwimmern.

Denn von dieser Strafanzeige sollen auch Mitgliedsvereine des OKS betroffen sein. Grund: Es besteht der Verdacht, dass einige Funktionäre falsche Mitgliederzahlen gemeldet haben, um mehr öffentlich finanzierte Wasserzeiten für ihre Vereine zu erhalten. „Dies wäre tatsächlich ein Straftatbestand, und über die damit verbundenen Folgen sollte sich jeder Vereinsvorsitzende und Verantwortliche klar sein“, mahnt Karl-Heinz Michels.

Der Vorsitzende des TSG Porz 1962 weiter: „Des weiteren sollte darüber nachgedacht werden, wie wir OKS-Vereine auf die Strafanzeige reagieren.“ Man wolle am Ende nicht für das Vergehen der Hauptschuldigen gerade stehen müssen, stellte Michels klar. „Für diese sind wir nicht verantwortlich, sondern nur jeder für seinen eigenen Verein – und diesen gilt es zu schützen!“