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Traumtor reicht nicht zum Sieg

Quelle: Imago

Fortunas Kapitän Mitja Schäfer (rechts) erzielte vor 850 Zuschauern im Südstadion den einzigen Treffer für den Südstadtclub. Owomoyela glich aus.

Kapitän Mitja Schäfer bringt Fortuna mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung – doch es reicht gegen die Reserve von Borussia Dortmund nur zu einem 1:1-Remis. Eine halbe Stunde war im Südstadion gespielt, da fasste sich Mitja Schäfer ein Herz. Aus 30 Metern zog der Fortuna-Kapitän ab und drosch den Ball in den Winkel. „So ein Tor habe ich noch nicht einmal im Training geschossen“, zeigte sich der 31-jährige ob seines Treffers erstaunt.

Doch dieses Traumtor reichte am Schluss der Partie vor 850 Zuschauern nur zu einer Punkteteilung gegen Borussia Dortmund II. Das lag auch an einem ehemaligen Nationalspieler: Auf Seiten der Dortmunder verstärkte nicht nur Florian Kringe des Meisters Zweitvertretung, sondern auch Patrick Owomoyela.

Dieser erzielte nach 70 Minuten per Kopf den verdienten Ausgleich für die Gäste, die insbesondere in der zweiten Halbzeit die stärkere Mannschaft waren und sich den Punktgewinn verdienten. Die Elf von Trainer Uwe Koschinat dagegen trauerte einigen Chancen zur höheren Führung hinterher – und einer ganz speziellen Szene.

Montabell wurde im Strafraum gefoult, doch der Elfmeterpfiff blieb aus und Schäfers Traumtor der einzige Fortuna-Treffer des Tages.