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TPSK trommelt zur Titelverteidigung

Quelle: TPSK

Der Tamburello-Schläger erinnert an eine „kleine Trommel“, der Begriff stammt wie die Sportart aus Italien

Seit 1997 erlebt der Tamburellosport in Deutschland eine Rennaissance. Auch in Köln wird dieser Sport praktiziert – und das äußerst erfolgreich. Die Kölner Tamburello-Herren der Telekom-Post-SG Köln (TPSK) fahren als Titelverteidiger nach Osnabrück.

Bereits im antiken Rom wurde das Ballspiel Tamburello (ital. „kleine Trommel“) gespielt. Das Spiel entwickelte sich zunächst in Italien weiter und wurde anschließend in die ganze Welt getragen. Gespielt wird auf einem rechteckigen Feld, zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spielern halten sich in jeweils einer Hälfte des Spielfeldes auf. Als Schläger fungiert eine Art Tamburin an einem Band, die Zählweise der Punkte ähnelt derer beim Tennis.

Am kommenden Wochenende verschafft der Turnerbund des Landes Niedersachsen dem Taburellosport einen großen Auftritt: die deutschen Meisterschaften im Tam Indoor, der Hallenvariante der Rückschlagsportart, finden im Rahmen des Landesturnfests statt.

Während die Herren der Telekom-Post-Sportgemeinschaft Köln ihren Titel bereits zum zweiten Mal verteidigen, geht es für die Damen darum, den Lieblingsgegnerinnen aus Dresden Paroli zu bieten, und womöglich mit einem Sieg zu überraschen.

Zur bestmöglichen Turniervorbereitung reiste am vergangenen Wochenende die befreundete Mannschaft Le Bouc Beauvais aus Nordfrankreich nach Köln. In der Halle des Berufskolleg Escher Strasse in Ehrenfeld trainierten die Mannschaften am Samstag und Sonntag gemeinsam trugen Spiele auf hohem Niveau aus.