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Toyota bleibt der Langstrecke treu

Auch 2018 wird das Toyota Gazoo Racing Team an der WEC-Langstreckenweltmeisterschaft teilnehmen. (Foto: Toyota)

Auch 2018 wird das Toyota Gazoo Racing Team an der WEC-Langstreckenweltmeisterschaft teilnehmen. (Foto: Toyota)

 Toyota Gazoo Racing wird auch 2018 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen.

Toyota Gazoo Racing bleibt der Langstrecke treu: Das Werksteam des japanischen Automobilherstellers setzt sein Engagement in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) fort. Dies gab der Konzern jetzt bekannt.

Ständiger Austausch von Renn-Team und Entwicklern

„Die WEC-Teilnahme“, so heißt es offizieller Seite, „unterstützt das weltweite Ziel von Toyota, immer bessere Autos zu bauen, und hilft insbesondere bei der Weiterentwicklung leistungsfähiger Hybridantriebe.“ Von der Technologie, die den Kraftstoffverbrauch der LMP1-Fahrzeuge seit 2012 um 35 Prozent gesenkt hat, profitieren beispielsweise auch die Toyota Straßenmodelle für den Alltag. Die Ingenieure selbst „hospitieren“ im Langstrecken-Team und lernen so neue Prozesse und Arbeitsmethoden in anspruchsvollen Situationen.

Zukunft von Buemi und Co. bei Toyota noch offen

Nachdem nun der Weltverband FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) die Regularien für die neue Saison veröffentlicht hat, an deren Ausarbeitung Toyota aktiv mitgewirkt hat, bestätigt der japanische Automobilhersteller seine weitere Teilnahme. Weitere Details, insbesondere die Zusammensetzung der Fahrerteams, werden Anfang 2018 bekanntgegeben. In der letzten Saison saßen unter anderem die ehemaligen Formel-1-Fahrer Sebastian Buemi, Kamui Kobayashi und Stéphane Sarrazin für Toyota hinterm Steuer. Sicher ist dagegen bereits, dass auch die neuen Hybrid-Rennwagen in Köln-Marsdorf bei der Toyota Motorsport GmbH entstehen werden.

Hybridautos die den Fahrern Spaß machen

„Mehr als 100 Jahre sind seit der Geburt des Automobils vergangen. In einer Zeit voller Veränderungen durch Elektrifizierung, Automatisierung und andere Entwicklungen bin ich fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass Autos auch in den nächsten 100 Jahren Spaß machen werden“, erklärte Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation.

„Seit 2012 starten wir in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, inklusive der 24 Stunden von Le Mans, mit Rennwagen mit Hybridtechnik. Natürlich haben wir uns dieser Herausforderung immer mit dem Wunsch gestellt, schneller als jedes andere Auto zu sein und zu gewinnen. Doch wir verbanden auch immer mehr mit dem Einsatz unserer Autos: Wir wollten nicht nur die Umweltperformance verbessern, sondern Hybridautos entwickeln, die den Fahrern Spaß machen.“

Unvergessen: Kobayashi-Pole in Le Mans

Bei den 24 Stunden von Le Mans 2017 raste Toyota-Pilot Kamui Kobayashi im Qualifying in 3:14.791 Minuten auf die Pole Position – die schnellste Zeit, die jemals bei diesem Rennen auf dem Circuit de la Sarthe gefahren wurde.

 

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