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Köln.Sport

Teamsport NRW

Spitzensport- und Profivereine haben eine landesweite Interessengemeinschaft mit dem Namen „Teamsport NRW“ gegründet. Auch die Kölner Haie nehmen an der Initiative teil.

In Krisenzeiten müssen auch die größten Rivalen an einem Strang ziehen. Hannibal Weitzmann (KEC) und Mathias Niederberger (DEG). (Foto: imago images / Beautiful Sports)

Derzeit bereiten sich überall in Nordrhein-Westfalen Vereine auf den Wiedereinstieg in den normalen Alltag vor. Egal ob Eishockey, Handball oder Basketball: Alle Sportarten stehen vor den gleichen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Deshalb haben sich jetzt einige Spitzensport- und Profiklubs in NRW als Interessengemeinschaft zusammengetan, um den Umständen, die durch die Corona-Pandemie entstehen, gut organisiert entgegenzutreten.

Initiator Björn Barthel, Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten TSV Bayer Dormagen sagt: „Uns verbindet die ernste Sorge um die Zukunftsfähigkeit unserer Vereine. Anders als beim Fußball sind für uns die Ticketerlöse unverzichtbar. Geisterspiele stellen für uns keine Lösung dar.“

Einen weiteren Grund, warum die Kölner Haie der Interessengemeinschaft beigetreten sind, verrät Haie-Geschäftsführer Phillip Walter: „Es ist von elementarer Bedeutung, dass der Spitzensport in NRW – abseits des Fußballs – eine starke Stimme bekommt.“

Für alle Mitgliedsvereine, zu denen auch der VFL Gummersbach, der Bergischer HC und die Düsseldorfer EG gehört, steht fest, dass der Sport insbesondere in der schwierigen Lage an Bedeutung gewinnen wird. Die Initiative möchte gemeinsam alle Sportstandorte, die über Jahre hinweg entwickelt wurden, mit den verfügbaren Ressourcen erhalten.

Von Robin Josten

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