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FC: Mit Rückenwind zu den Fohlen

Trainer Peter Stöger erwarten von seiner Mannschaft keine Quantensprünge in der Offensive. Foto: imago / Team 2

Trainer Peter Stöger will auch in Gladbach punkten.
Foto: imago / Team 2

Der Schwung vom Sieg gegen Frankfurt soll den 1. FC Köln auch im Derby bei Borussia Mönchengladbach beflügeln. Zwei Stammspieler fehlen allerdings am Samstag.

Der 1. FC Köln befindet sich in einem Stimmungshoch! Sagt einer, der es wissen muss: Trainer Peter Stöger. „Die letzten Spiele waren ordentlich. Der Sieg gegen Frankfurt war wichtig für die Moral“, betonte der Österreicher auf der Pressekonferenz vor dem Derby bei Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15. 30 Uhr, Borussia-Park). Das Hinspiel hatten die Geißböcke Mitte September mit 1:0 für sich entschieden – für Ex-Trainer Lucien Favre der Auslöser, sein Engagement beim damaligen Tabellenletzten vorzeitig zu beenden.

Unter dessen Nachfolger André Schubert ging es für die Fohlen steil nach oben, zuletzt jedoch schwächelte die Mannschaft und holte nach der Winterpause nur drei von zwölf möglichen Punkten. Dennoch erwartet Stöger ein hartes Stück Arbeit im Borussia-Park: „Sie spielen im Offensivbereich unglaublich variabel, haben Schnelligkeit über die Außen und Kreativität im Zentrum.“ Seine Mannschaft habe aber schon bewiesen, dass sie auch spielstarken Teams Paroli bieten kann.

Nicht mitwirken kann am Samstag der verletzte Simon Zoller. Ein Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zwingt den Angreifer zu einer mehrwöchigen Pause. Außerdem fehlt der gelbgesperrte Marcel Risse in Gladbach. Möglicherweise wird Dusan Svento in den Kader zurückkehren. Kapitän Matthias Lehmann, der gegen Frankfurt früh für Zoller ins Spiel kam, dürfte wieder in die Startelf rücken.

Für Aufregung am Geißbockheim hatte am Mittwoch der Fund einer Handgranate gesorgt. Bauarbeiter hatten den Sprengkörper direkt neben Trainingsplatz 1 freigelegt und Alarm geschlagen. Hinzugerufene Experten des Kampfmittelräumdienstes konnten die Granate unschädlich machen, Evakuierungen waren nicht nötig. Die FC-Spieler befanden sich zur Zeit des Fundes zum Training im mehrere hundert Meter entfernten Franz-Kremer-Stadion.