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Starke Neuzugänge für FC-Frauen

Mit Sharon Beck und Lena Lotzen konnte die Frauen-Abteilung des FC zwei echte Hochkaräter für die neue Saison verpflichten.

Noch Freiburg, bald Köln: Sharon Beck (links) und Lena Lotzen (rechts). (Foto: imago images / Beautiful Sports)

Die Zukunfts-Planungen der FC-Frauen schreiten weiter voran. Sharon Beck kommt mit der Erfahrung von 97 Bundesligaspielen an den Rhein. In der Jugend lief die 24-Jährige für die deutsche U16 und U17-Nationalmannschaft auf. Inzwischen spielt Beck allerdings für die israelische Auswahl, da ihr Vater aus Israel stammt. Neben ihrem aktuellen Verein SC Freiburg spielte Beck auch für die SGS Essen, Bayer 04 Leverkusen und die TSG Hoffenheim. „Die Verpflichtung von Sharon Beck ist ein riesiger Transfer für den FC“, freute sich die sportliche Leiterin Nicole Bender über den Coup. „Dass eine Spielerin wie Sharon mit ihren herausragenden Qualitäten einen ligaunabhängigen Vertrag bei uns unterschreibt, zeigt, wie sehr sie von unserer Zukunftsausrichtung überzeugt ist.“

Mit Lena Lotzen konnten die Verantwortlichen eine weitere namhafte Spielerin von der Zukunft der FC-Frauen überzeugen. Lotzen ist 25-fache deutsche A-Nationalspielerin und konnte 2013 sogar den Europameistertitel gewinnen. Zudem gewann die 26-Jährige zweimal die Deutsche Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal und wurde 2012 als beste Nachwuchsspielerin mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. Acht Jahre lang lief sie für die Bayern auf, ehe sie 2018 in den Breisgau zum SC Freiburg wechselte. Insgesamt kam die Mittelfeldspielerin in 95 Bundesligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei 26 Treffer. „Lena hat sich im Frauenfußball mit ihren Qualitäten einen großen Namen erarbeitet. Wir sind sehr glücklich, dass sich Lena für uns entschieden hat“, freut sich Bender über den Top-Transfer. Lotzen selbst zeigte sich ebenfalls begeistert von ihrem neuen Verein: „Ich hatte hervorragende Gespräche mit den Verantwortlichen der FC-Frauen und bin von dem Weg, der mir aufgezeigt wurde, absolut begeistert.“