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SSBK kritisiert Planung des DFB-Campus

Quelle: GMP

Bei der Planung des DFB-Campus (hier: 3D-Modell) dürfe nicht nur die Jahnwiese in Betracht gezogen werden, fordert der StadtSportBund Köln

Der StadtSportBund Köln hat zur Situation um die mögliche Ansiedlung eines DFB-Campus in Köln Stellung bezogen. Der Dachverband kritisiert die Fokussierung auf die Jahnwiese und fordert die Prüfung weiterer möglicher Standorte.
Die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Errichtung des DFB-Campus auf den Jahnwiesen durch die Kölner Sportstätten GmbH schlägt weiterhin hohe Wellen. Auch der StadtSportBund Köln (SSBK) positioniert sich und stellt klare Forderungen an die Entscheidungsträger: „Wir brauchen eine Machbarkeitsstudie für die gesamte Stadt, nicht nur für die Jahnwiesen“, fordert der SSBK-Vorstand um seinen Vorsitzenden Helmut Wasserfuhr.

Die Jahnwiese, so gibt der Verband zu verstehen, ist ein emotionales Stück Köln, sie ist identitätsstiftend und deshalb muss jeder wissen, der darauf zugreifen möchte, dass er die Hand nach einem „kölschen Filetstück“ ausstreckt. Deshalb fordert der SSBK die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, die grundsätzlich das gesamte Stadtgebiet inklusive verkehrliche Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen einschließt.

Trotz aller Standortvorteile des Sportpark Müngersdorf müssen die Belange des Breitensportes und aller anderen Nutzungen bei der Planung berücksichtigt werden, so die Forderung des SSBK. Weiterhin muss das Projekt mit der laufenden Untersuchung der Kölner Grünstiftung „Impuls 2012“ abgestimmt werden und die Finanzierung des Projektes vollständig vom DFB getragen werden.

Grundsätzlich steht der StadtSportBund der Ansiedlung eines nationalen DFB-Trainingscampus positiv gegenüber und bietet der Stadt an, im weiteren Planungs-Prozess aktiv mitzuarbeiten.