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SnowTrex doppelt gefordert

Sie trug maßgeblich zum letzten Heimspielerfolg der DSHS SnowTrex Köln-Volleyballerinnen gegen Kiel bei: Kölns Außenangreiferin Kerstin Freudenhammer. Foto: Martin Miseré

Sie trug maßgeblich zum letzten Heimspielerfolg der DSHS SnowTrex Köln-Volleyballerinnen gegen Kiel bei: Kölns Außenangreiferin Kerstin Freudenhammer.
Foto: Martin Miseré

An diesem Wochenende können die Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln gleich doppelt punkten.

Am Samstag um 20 Uhr (eine Stunde später als zur gewohnten Zeit!) ist der unangefochtene Tabellenführer VCO Berlin, der Bundesnachwuchsstützpunkt, der mit Sonderspielrecht außerhalb der Konkurrenz in der 2. Bundesliga antritt, zu Gast in der Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Hinspiel unterlagen die Kölnerinnen mit 1:3, zeigten dabei aber, dass sie phasenweise durchaus mit dem Gegner mithalten konnten. Der VCO Berlin steht in dieser Saison bereits seit ein paar Wochen als Meister fest – lediglich zwei Teams (Rudow Berlin und Gladbeck) konnten den jungen Berlinerinnen Niederlagen zufügen. In diese Liste würde sich das Team von Trainer Jimmy Czimek liebend gerne noch eintragen und vielleicht auch einen Überraschungserfolg landen. Nach der Niederlage im Lokalderby gegen Bayer Leverkusen können die Kölnerinnen im Kampf um eine gute Saisonabschlussplatzierung jeden Zähler gebrauchen– und wer weiß, in der letzten Saison war es sogar nur den Kölnerinnen gelungen, den damals ungeschlagenen Tabellenführer Leverkusen kurz vor Saisonende zu besiegen. Köln ist also immer für eine Überraschung gut…

Am Sonntag gastiert das Team von Rudow Berlin um 16 Uhr in der Domstadt. Die zweite Mannschaft aus der Bundeshauptstadt war „das“ Team der Hinrunde, musste aber in der Rückrunde die eine oder andere unerwartete Niederlage einstecken. Dennoch rangieren die Berlinerinnen mit einem Punkt Vorsprung vor den Kölnerinnen in der Tabelle – allerdings auch mit einem gespielten Match mehr. Das Hinspiel war wie bislang jedes der Duelle dieser beiden Mannschaften heiß umkämpft. Im dritten Aufeinandertreffen in den letzten eineinhalb Jahren gab es das dritte Fünfsatzspiel – jeweils mit dem besseren Ende für das Gästeteam, d.h. mit einem Sieg der Kölnerinnen. Diese Serie wollen die Domstädterinnen heute natürlich unbedingt brechen. „Gegen ein langes Match habe ich nichts einzuwenden, aber natürlich wollen wir die Punkte hier in Köln behalten“, redet DSHS-Trainer Jimmy Czimek Klartext.