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SG Worringen top, SpVg Porz flop

Symbolbild: imago

Aufstiegskandidat, graue Mittelfeldmaus oder geht gar das Abstiegsgespenst um? Wir beleuchten den Start der kölschen Teams in Landes- und Bezirksliga.

Bereits fast ein Drittel der Saison ist im Amateurfußball gespielt. Köln.Sport zeigt die Startbilanzen der kölschen Teams von Bezirks- bis Landesliga. Fast pleite, nun auf dem Weg in die Mittelrheinliga: Auch unser Blogger Guido Gerlach beleuchtete vor kurzem den Weg der SG Worringen in letzter Zeit.

Diese Saison schreibt der Verein aus dem Kölner Norden sportlich deutlich positive Nachrichten. Nach neun Spielen ist das Team von Trainer Ali Meybodi auf dem besten Wege Richtung Mittelrheinliga. Mit 25 Punkte (acht Siege, ein Unentschieden) thront die SG in der Landesliga-Staffel 1 an der Spitze.

Etwas schlechter steht Deutz 05 da: Der Aufsteiger hält sich aber trotz Personalsorgen wacker und rangiert auf Platz 10. Noch ohne Saisonsieg ist dagegen der FC Pesch, der derzeit auf dem 15. und somit vorletzten Rang der Straffel platziert ist.

Holprig ist auch das ambitionierte Team des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind in der neuen Spielzeit aus den Startlöchern gekommen: Die Mannschaft, die seit dieser Saison von Oliver Heitmann gecoacht wird, liegt mit elf Punkten auf Rang 9 in der Landesliga-Staffel 2. Dazu haben die Jungs aus dem Kölner Westen noch die Chance, im Nachholspiel gegen Düren-Niederau ihre Position noch zu verbessern.

Eine Ebene darunter steht auch der Lokalrivale des SV Weiden auf Rang 9. Ohne Kölner Konkurrenz in der Bezirksliga-Staffel 3 spielte sich das Team von Coach Neumann-Rystow trotz pokalbedingter Doppelbelastung auch in der Liga auf achtbare 13 Zähler.

Die weiteren Kölner Teams repräsentieren in der Bezirksliga-Staffel 1, angeführt vom CfB Ford Köln-Niehl auf Rang 4, eher das obere Mittelfeld als die absolute Spitze. Dahinter folgen mit dem RSV Urbach, Fusionsclub DSK Köln und Aufsteiger SC Rondorf auf den Plätzen 5, 6 und 8 weitere kölsche Vereine.

Etwas den Kontakt zum Mittelfeld verloren hat dagegen bereits überraschend der SC West Köln, der bereits fünfmal den Platz als Verlierer verlassen musste und auf dem elften Platz liegt. Im Abstiegskampf in der Bezirksliga befinden sich erwartungsgemäß der SSV Ostheim (Platz 15) und das Tabellenschlusslicht SpVg Porz.

Letztere befinden sich im absoluten Sinkflug: Alle neun Spiele wurden trotz zwischenzeitlichem Trainerwechsel sang- und klanglos verloren, das Torverhältnis von 9:64 Toren spricht Bände. Besonders bitter war am letzten Wochenende die 1:12-Klatsche im Lokalderby gegen den RSV Urbach.