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Schüsse auf den „Koloss von Köln“?

Manuel Charr (l.) im Kampf gegen den Franzosen Johann Duhaupas.  Foto: imago/ITAR-TASS

Manuel Charr (l.) im Kampf gegen den Franzosen Johann Duhaupas.
Foto: imago/ITAR-TASS

Bei einer Schießerei in Essen soll der Kölner Profiboxer Manuel Charr schwer verletzt worden sein. Die Hintergründe des Geschehens sind unklar.

Der Kölner Box-Profi Manuel Charr ist offenbar in der Nacht zu Mittwoch in einem Imbiss in Essen angeschossen und schwer verletzt worden. Die Polizei bestätigte bisher lediglich, dass gegen 0.40 Uhr ein Unbekannter das Feuer auf einen Mann eröffnet habe und anschließend geflohen sei. Die Identität des Opfers bestätigten die Ermittler bislang nicht. Eine Mordkommission wurde eingerichtet, im Laufe des Tages sollen Zeugen vernommen werden. Der Täter ist weiterhin flüchtig.

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wurde Charr nach der Schießerei in einem Krankenhaus notoperiert. Er schwebe nicht mehr in Lebensgefahr, schreibt das Blatt. Rapper Kay One, Promoter und ein guter Freund des 30-jährigen Boxers, schrieb auf seiner Facebook-Seite, er sei „Hardcore geschockt“ von den Nachrichten, könne aber selbst nicht mehr dazu sagen. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Manuel Charr, Spitzname „Koloss von Köln“, kämpfte unter anderem gegen Vitali Klitschko und Alexander Povetkin um den WBC-Titel, verlor aber beide Fights. Insgesamt ging der Deutsch-Syrer in 28 seiner 32 Kämpfe als Sieger aus dem Ring. Zuletzt war Charr am 22. August in Grosny gegen den Letten Mairis Briedis angetreten, der ihn durch K.o. in der 5. Runde bezwang.