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„Schöne“ Bescherung

Quelle: IMAGO

Musste des Öfteren auf der Strafbank Platz nehmen – Charlie Stephens

Einen Tag vor Heiligabend müssen die Kölner Haie die nächste Heimniederlage hinnehmen. 2:4 gegen die Eisbären Berlin.

Es ging gut los. Schon in der dritten Minute kamen die gut 12.000 Zuschauer auf ihre Kosten: Nach einem nicht vom Schiedsrichter geahndeten Foul von Haie-Stürmer Charlie Stephens an Berlins Daniel Weiß (Bruder von KEC-Crack Alex Weiß) übte Eisbär Barry Tallackson Selbstjustiz und forderte den Kölner zum Faustkampf heraus. Mit besserem Ende für Stephens, der seinen Kontrahenten mit einigen Wirkungstreffern zunächst in die Kabine schickte.

Angestachelt von dieser Aktion, gaben die Haie im ersten Drittel sofort Vollgas und erarbeiteten sich Chance um Chance. Einzig, sie trafen das Tor nicht. Anders die Berliner. Im Stile eines Spitzenteams warteten die Eisbären geduldig auf ihre Chancen und nutzten diese eiskalt mit einem Doppelschlag innerhalb von 44 Sekunden aus (16./17.).

Als Alex Weiß in der 25. Minute in Unterzahl den Anschluss erzielte, kam kurz Hoffnung unter den Haie-Fans auf, doch wieder waren es die Berliner, die spät im Drittel nachlegen konnten (37./39.).

Im Schlussabschnitt kämpfte sich der KEC nochmals ran. Außer dem 2:4 durch Jason Jaspers kam jedoch nichts Zählbares mehr dabei herum.

Tore: 0:1 Darin Olver (16.), 0:2 Darin Olver (17.), 1:2 Alex Weiß (25.), 1:3 Constantin Braun (37.), 1:4 Patrick Pohl (39.), 2:4 Jason Jaspers (48.)

Zuschauer: 12.176