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„Schlechter als ein Junioren-Team“

Quelle: Imago

Ähnlich wie in dieser Szene, als VfL-Kreisläufer Patrick Wiencek sein Lübbecker Pendant Frank Löke nicht stoppen konnte, waren die Gummersbacher am Samstag seltenst auf der Höhe des Geschehens.

Die Talfahrt des VfL Gummersbach geht weiter: In Lübbecke präsentierte sich das Team desaströs und unterlag mit 25:40. 11:0 – das zeigte die Anzeigetafel beim Auswärtsspiel der Gummersbacher beim TuS N-Lübbecke nach etwa der Hälfte der erste Halbzeit an. Und es war nicht, wie man vermuten könnte, ein technischer Fehler – der VfL hatte tatsächlich kein Tor erzielen können und bereits elf Stück kassiert.

„Das war eine absolute Katastrophe. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal mit 0:11 in eine Partie gestartet zu sein“, war sich Kentin Mahé des Ausmaßes der Niederlage vollstens bewusst: „Dafür kann man sich nur entschuldigen. Das tut mir sehr leid – vor allem für die Fans.“

Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden – Lübbecke spielte den Vorsprung gegen desaströse Gummersbacher über die Zeit. 21:10 stand es zur Pause, am Ende gar 40:25.

„Verlieren kann man in Lübbecke. Aber nicht so. So darf man sich als Bundesligist nicht präsentieren“, war VfL-Coach Sead Hasanefendic von seinem Team maßlos enttäuscht: „Wir haben gespielt wie ein Junioren-Team, sogar schlechter.“

Durch die vierte Auswärtspleite im vierten Spiel in der Fremde rutschten die Oberbergischen auf einen Abstiegsplatz ab – nur der bisher sieg- und punktlose Aufsteiger TV Hüttenberg rangiert noch hinter dem VfL.

Besserung muss schnell eintreten: Bereits am Mittwoch wartet in der heimischen Eugen-Haas-Halle mit dem Champions League-Teilnehmer Füchse Berlin ein dicker Brocken auf das Team von Sead Hasanefendic.