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Köln.Sport

Neuer Direktor Leistungssport

Der Landessportbund (LSB) NRW hat einen neuen Direktor Leistungssport: Michael Scharf wechselt vom Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) zum LSB nach Duisburg.
Michael Scharf

Michael Scharf wird neuer Direktor Leistungssport beim Landessportbund NRW in Duisburg. (Foto: imago/Horst Galuschka)

Deutscher Meister und WM-Teilnehmer im Fünfkampf sowie erfahrener Spitzenfunktionär im organisierten Sport: Michael Scharf (56), bisheriger Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland (OSP), wird mit Wirkung ab 1. September die neu geschaffene Position als Direktor Leistungssport beim Landessportbund Nordrhein Westfalen in Duisburg übernehmen. In dieser Funktion soll der noch amtierende Vorsitzende des Stadtsportbundes Bonn die derzeit durch den LSB NRW geplante Übernahme der Trägerschaft der drei NRW-Olympiastützpunkte in Köln, Dortmund und Essen mit rund 70 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorantreiben und künftig somit den Leistungssport in NRW mit einem kleinen Team zentral führen, steuern und fördern.

Leitung des Referates Leistungssport

„Durch die intensive Arbeit am OSP hatte ich in den vergangenen 14 Jahren mit den zahlreichen Veränderungen und finanziellen Entwicklungen im NRW-Leistungssport natürlich hautnah zu tun. Dieses anspruchsvolle Reformziel in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei umzusetzen, ist eine große und reizvolle Herausforderung“, sagt Scharf selbst.

Beim Landessportbund NRW wird der ehemalige Weltklasse-Athlet und derzeitige Präsident des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf auch die Leitung des Referates Leistungssport übernehmen. Er folgt somit auf Frank Richter, der seinerseits aus Altersgründen ausscheidet.

„Zielvereinbarung schrittweise umsetzen“

„Michael Scharf hat bereits seit Jahrzehnten erfolgreich unter Beweis gestellt, dass er für den Leistungssport auf vielen Ebenen kämpft und sich für professionelle Strukturen stark macht. Gerade die komplexe Reform der Leistungssportförderung auf Bundesebene wird uns als Landessportbund vor die nicht einfache Aufgabe stellen, die damit verbundenen Konzentrationsprozesse bei Stützpunkten und Kaderzugehörigkeiten in NRW strategisch zu begleiten und im Sinne der Zielvereinbarung mit der Landesregierung schrittweise umzusetzen“, erläutert LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen.

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