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RWK-Teams erreichen die Endrunde

Quelle: Thomas Jerezcek (http://mediendienste-tj.de/)

Mit drei Toren hatte Marcel Meurer großen Anteil an dem 15:3-Kantererfolg seiner rot-weissen Kölner über den Kahlenberger HTC.

Die Damen von Rot-Weiss Köln stehen durch ein 4:4-Remis gegen Verfolger ETUF Essen im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Auch die Herren sind nach einem Kantersieg auf dem Weg unter die letzten Acht. Vor der Partie der RWK-Damen war die Ausgangssituation klar: Ein Punkt reichte dem Team von Trainer Markus Lonnes zum Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Und diesen Zähler fuhren die kölschen Hockeydamen im Duell gegen den direkten Verfolger ETUF Essen auch ein.

4:4 stand es nach packenden 60 Minuten in der Halle am Olympiaweg. Dabei lagen die Gäste aus dem Ruhrpott zur Halbzeit noch mit 2:0 vorne. „Wir haben heute unter unseren Möglichkeiten gespielt. Uns fehlte die Aggressivität und die geistige Frische“, analysierte Moritz Liebald, Co-Trainer bei Rot-Weiss, nach der Partie.

Mit einem Doppelschlag direkt nach der Pause kam der RWK schnell wieder in die Partie, in Führung gingen jedoch stets die Gäste. Erst mit dem 4:4-Ausgleich von Lena Arnold sieben Minuten vor Ende war der Schlusspunkt in einer engen Partie.

„Das Spiel war völlig offen. Es gab zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten“, betonte Liebald nach dem Remis. „Wir waren in der Abwehrarbeit nicht wach genug und haben ETUF immer wieder gefährliche Konter ermöglicht.“

Ganz stark präsentierten sich dagegen die RWK-Herren. Trotz der Abstellung von fünf Nationalspielern, die bei der Champions Trophy in Neuseeland für Deutschland im Einsatz waren, dominierten die Kölner die Partie gegen den Kahlenberger HTC nach Belieben und erreichte im Duell mit dem Aufsteiger einen 15:3-Kantersieg.

„Dass wir so klar gewinnen, damit hätte ich vor dem Spiel nicht gerechnet“, sagte Kölns Co-Trainer Wolfgang Kluth, der den ebenfalls in Neuseeland weilenden Trainer Stefan Kermas vertrat. Im Hinspiel hatten die Rot-Weissen in Bestbesetzung größte Mühe mit dem Aufsteiger.

Auch von einem frühen Rückstand ließen sich die Kölner nicht schocken und führten zur Pause bereits mit 5:2. In der zweiten Hälfte spielte man sich vollends in einen Rausch und erzielte allein in den letzten 12 Minuten sechs Treffer.

„Heute aber standen wir defensiv sehr sicher. Der Wechsel zwischen Raum- und Manndeckung hat sehr gut funktioniert. Ich freue mich sehr für die Spieler, die heute zu viel Einsatzzeit gekommen sind und Verantwortung übernommen haben. Das Ergebnis ist auch gut für unser Torverhältnis im Zweikampf mit Uhlenhorst Mülheim um die Tabellenspitze“, resümierte Wolfgang Kluth.

Das Herrenteam von Rot-Weiss Köln ist damit wie auch das weibliche Pendant nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen. Für beide Kölner Teams geht es jetzt an den letzten beiden Spieltagen am nächsten Wochenende vor allen Dingen darum, den ersten Tabellenplatz zu sichern.

Das würde für die Duelle im Viertelfinale ein Heimspiel bedeuten.