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Rütten kündigt Abschied an

Ab April 2016 nicht mehr Herr des RheinEnergieStadions: Sportstätten-Chef Hans Rütten Foto: imago/Thilo Schmülgen

Ab April 2016 nicht mehr Herr des RheinEnergieStadions: Sportstätten-Chef Hans Rütten
Foto: imago/Thilo Schmülgen

Das RheinEnergieStadion erhält im April 2016 einen neuen Chef: Sportstätten-Geschäftsführer Hans Rütten verkündete seinen Abschied für das kommende Jahr.

Dem Länderspiel-Highlight im RheinEnergieStadion folgt für die Sportstätten GmbH eine wichtige Personalie: Zwei Tage nach dem Duell der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA (1:2) verkündete Sportstätten-Geschäftsführer Hans Rütten seinen Abschied zum 31. März 2016. Seit 1999 führt der ehemalige Journalist die städtische Tocher an – nun wolle er sich „einer neuen, spannenden Aufgabe und Herausforderung stellen“, teilten die Kölner Sportstätten mit.

„Er wird ein gut bestelltes Haus übergeben“, dankt Dr. Martin Schoser, Vorsitzender des Sportstätten-Aufsichtsrates, Hans Rütten für seine, in den 16 Jahren geleistete Arbeit.  In den zurückliegenden Jahren wurden mehr als 20 Mio. € gegenüber den verabschiedeten Budgets eingespart. Damit konnte die Stadt Köln wichtige Aufgaben im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Angriff nehmen und trotzdem die Aufgaben der städtischen Gesellschaft zur Zufriedenheit der Nutzer und der Kölner Mitbürger erfüllen.“

In Rüttens Zeit als verantwortlicher Manager der städtischen Tochtergesellschaft fiel unter anderem der Umbau des früheren Müngersdorfer Stadions in eine neue, hochmoderne Multifunktionsarena, das heutige RheinEnergieStadion. Darüber hinaus hatte er entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Bewerbung der Stadt Köln als Austragungsort für den ConfederationsCup 2005 und die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Zahlreiche Länderspiele der DFB-Nationalmannschaft konnte der umtriebige Sportstätten-Chef für den Standort Köln gewinnen wie die mehr als 20 Großkonzerte, die an diesem traditionsreichen Standort realisiert wurden.