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Rot-Weiss scheitert knapp

Aus im EHL-Viertelfinale: Benjamin Weß von Rot-Weiss Köln Foto: European Hockey League

Aus im EHL-Viertelfinale: Benjamin Weß von Rot-Weiss Köln
Foto: European Hockey League

Der Traum vom Europapokal-Sieg ist für Rot-Weiss Köln ausgeträumt: Die Herren scheitern im Viertelfinale denkbar knapp, für die Damen ist in der Runde der letzten Vier Schluss.
„Wir müssen uns an die eigene Nase packen“ – Frederik Merz, Trainer der Hockey-Herren von Rot-Weiss Köln, war sichtlich bedient nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft im Viertelfinale der European Hockey League (EHL). 5:7 hieß es nach einem packenden Duell gegen den belgischen Vertreter Royal Daring, das erst im Siebenmeterschießen entschieden wurde.

Dabei hatten die Kölner, die sich zuvor durch ein knappes 2:1 über Real Polo Barcelona für die Runde der letzten Acht qualifiziert hatten, schon am Einzug ins Halbfinale geschnuppert: Christopher Zeller (3.) und Mats Grambusch (18.) brachten die Rot-Weißen noch in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Front.  Doch die Belgier kamen zurück ins Spiel: Tanguy Cosyns glich die Partie mit einem Doppelschlag (55./70.) wieder aus. Im Shootout zog RWK dann den Kürzeren.

Ebenfalls ausgeschieden sind die Kölner Hockey-Damen: In einem spannenden Halbfinale unterlag das Team von Trainer Markus Lonnes Stichtse CHC mit 1:2. Gegen den Gastgeber der Champions-Cup-Endrunde lagen die Rot-Weißen bereits mit 0:2 hinten, ehe Pia Grambusch mit ihrem Treffer die Partie nochmals spannend machte. Zum Ausgleich sollte es allerdings nicht mehr reichen, da Franzisca Hauke die Chance auf das 2:2 liegen ließ.

Nach dem Schlusspfiff gab sich Kölns Co-Trainer Moritz Liebald als fairer, wenn auch enttäuschter Verlierer: „Wir haben drei Viertel des Spiels nicht gut gespielt, wir waren zu nervös und haben dann auch Glück, dass es nur 0:2 steht. Schade, dass der Ball nicht zum 2:2 reingeht. Das wäre dann vielleicht, auf das ganze Spiel betrachtet, auch etwas glücklich gewesen.“