fbpx

Rot-Weiss hat den Titel im Visier

Quelle: IMAGO

Voll fokussiert auf den Hallentitel: Kölns Nationalspieler Benjamin Wess

Rot-Weiss Köln greift am Wochenende in Hamburg nach dem nächsten Titel in der Halle. Doch zunächst steht bei der Meisterschaftsendrunde ein alter Bekannter im Weg.

Schon oft haben Rot-Weiss Köln und der Uhlenhorster HC die Klingen im Kampf um Titel im deutschen Hockey gekreuzt. Auch am Samstag wird es bei der Endrunde der Hallenhockey-Meisterschaft wieder so weit sein, wenn beide Teams im Halbfinale aufeinander treffen.

„In der Vergangenheit gab es immer wieder heiße Duelle, aus denen vielleicht auch noch die eine oder andere Rechnung offen ist“, weiß auch RWK-Coach Frederik Merz zu berichten, hält den Ball allerdings betont flach: „Intern spielt das keine Rolle. Da ist es ein sportlicher Wettkampf auf hohem Niveau in einem Halbfinale. Und da stehen die Chancen immer 50:50, denn für beide steht alles auf dem Spiel.“

Einen Nachteil wegen des UHC-Heimvorteils sieht Merz nicht: „Wir haben kein Problem mit Auswärtsspielen. Außerdem kann ein großes Heimpublikum auch für zusätzlichen Druck sorgen. Von daher werden wir mal sehen, was wir an diesem Tag und in den entsprechenden Momenten auf die Platte bringen können.“

Auch die Spieler sind dem Anlass angemessen motiviert. Nach dem knappen 6:4-Erfolg beim Mannheimer HC im Viertelfinale soll nun der zehnte Titel für die Kölner her. „Wenn man zu einer Endrunde fährt, dann kann das Ziel nur lauten, die Meisterschaft zu gewinnen“, gibt sich Nationalspieler Benjamin Weß gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ ambitioniert.

Der 28-jährige Olympiasieger erwartet einen spielstarken und motivierten Gegner. „Der UHC hat eine junge und agile Mannschaft aus vielen starken Einzelkönnern. Sie haben noch nie den Titel geholt und sind einige Male an uns gescheitert“, weiß Weß um die Brisanz des Duells. Im Falle eines Sieges im Prestigeduell würde im Endspiel der Gewinner der Partie zwischen dem Berliner HC und Uhlenhorst Mülheim warten.

Während die RWK-Herren noch um die Meisterschaft spielen dürfen, muss das hoch gehandelte Damen-Team der Kölner zuschauen. Im Viertelfinale unterlag das Team von Trainer Markus Lonnes vor heimischem Publikum nach Verlängerung gegen den Mannheimer HC.