fbpx

Nachholbedarf bei Viktoria und Fortuna

Quelle: IMAGO

Viktoria-Trainer Ralf Aussem war empört über die Leistung seines Teams beim 0:4 gegen Bochum.

Nach der Niederlage gegen Bochum, wollte Viktoria Köln eigentlich an diesem Wochenende beweisen, dass man das Fußballspielen nicht verlernt hat. Doch das Nachholspiel gegen FC Schalke 04 II wurde erneut abgesagt. Auch Fortuna hat frei.

 

„Wir müssen es schaffen, wieder Spaß am Fußball zu erlangen“, sagt Viktoria-Trainer Ralf Aussem, der immer noch enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft ist. Auch Sportdirektor Franz Wunderlich kann seine Empörung und Enttäuschung über das letzte Spiel seiner Elf nicht verbergen: „Ehrlich gesagt erwarte ich im Moment überhaupt nichts mehr. Die Spieler sind es doch, die entscheiden, was auf dem Platz passiert. Ich hoffe nicht, dass sie sich weiter der Lächerlichkeit preisgeben wollen.“ Die Führungsriege hatte an diesem Wochenende eigentlich eine Trotzreaktion der Mannschaft erwartet, das Spiel gegen Schalke ist aber abgesagt worden.

Die rotgesperrten Albert Streit und Aziz Bouhaddouz hätten aufgrund ihrer Rotsperre ohnehin nicht dabei sein können, auch David Müller ist wegen seiner fünften gelben Karte nicht spielberechtigt. Doch es gibt personelle Lichtblicke: Die Verletzensituation entspannt sich, Giovanni Federico und Cataldo Cozza haben alle Einheiten problemlos absolviert.

Nachholbedarf gibt es ebenfalls bei SC Fortuna Köln. Nach dem letzten abgesagten Spiel findet nun vorraussichtlich am Dienstag das Nachholspiel beim Verfolger RW Essen statt. Leider sieht es auch bei Fortuna personall gerade nicht ganz so gut aus: Torjäger Silvio Pagano, der zuletzt aufgrund einer Reizung im Knie pausieren musste, hat sich im Training eine Verletzung des Innenbandes im rechten Knie zugezogen und wird nun sechs Wochen ausfallen. Auch Ozan Yilmaz, Paganos Partner auf der rechten Seite, fällt aus, aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade. Veranschlagt sind etwa drei Wochen. Unterdessen wird Mittelfeldspieler Alexander Ende wieder mit von der Partie sein.