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RL: Erstes kölsches Derby der Saison

Quelle: IMAGO

Auf die Fortuna (hier: Michael Kessel und Thomas Kraus) wartet am Samstag die U21 des 1. FC Köln.

Wenn am Samstag Fortuna Köln die zweite Mannschaft des 1. FC Köln empfängt, kommt es zum ersten kölschen Derby in der diesjährigen Regionalliga-Saison. Zur selben Zeit will Viktoria Köln auf dem Aachener Tivoli den Negativtrend stoppen.

Am Samstag kommt es zum ersten Kölner Derby in der Regionalliga West. Im Südstadion empfängt Fortuna Köln die zweite Mannschaft des 1. FC Köln. Die Formkurve der Fortuna zeigt steil nach oben. Die letzten vier Partien konnten die Südstädter allesamt für sich entscheiden. Dabei allerdings kurios: Die Truppe von Trainer Uwe Koschinat kassierte in den letzten sechs Begegnungen immer genau ein Gegentor und mussten in vielen Fällen einem Rückstand hinterherlaufen. Makel, die Fortuna-Coach trotz der bislang tollen Saison nicht gefallen können.

 

Fortunas Gegner, die U21 des 1. FC Köln, die dem Abstieg in der vergangenen Saison nur durch den Insolvenzantrag vom Wuppertaler SV entrinnen konnte, zeigt sich in der laufenden Saison stark verbessert. Zwar verlor man am letzten Wochenende gegen die U23 des FC Schalke 04, überzeugte dort aber mit einer guten Leistung. In der Woche davor bewies der von Stephan Engels trainierte Nachwuchs Moral als er einen 0:2-Rückstand gegen die SG Wattenscheid noch ausgleichen konnte. Momentan steht der FC auf dem achten Tabellenrang.

Koschinat weiß um die Qualitäten der jungen Geißböcke: „Ich denke der 1. FC Köln hat Rückschlüsse aus der vergangenen Saison gezogen und mit Binder und Laux zwei Führungsspieler geholt, die dem jungen Team die Richtung vorgeben.“ Obwohl es sich nur um ein kleines Derby handelt, sieht der 42-jährige die Partie als einen echten Höhepunkt an: „Wenn wir Emotionalität ansprechen, dass ist auch so ein kleines Derby sicherlich ein Highlight.“

Während sich im Südstadion am Samstag ab 14.00 Uhr die beiden Kölner Vereine um die Punkte balgen, ist 80 Kilometer westlich Viktoria Köln auf dem Tivoli gegen Alemannia Aachen gefordert. Die beiden letzten Spiele gegen die „Zweiten“ von Fortuna Düsseldorf und Bayer 04 Leverkusen konnten die Höhenberger nicht gewinnen. Beide Male stand am Ende ein 1:1. Um den Anschluss an Spitzenreiter Lotte nicht zu verlieren, soll es gegen die Aachener nun wieder mit einem Dreier klappen. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert Kapitän Mike Wunderlich eine bessere Chancenverwertung: „Wir bekommen in jedem Spiel unsere Chancen, wir müssen diese einfach besser verwerten“, so der 27-jährige.

Dass die Alemannia schlagbar ist, zeigen die letzten Spieltage. Fünf Niederlagen in Folge mussten die Aachener zuletzt einstecken. Dabei schossen sie lediglich ein Tor. Dass der Gegner aber dennoch hochmotiviert sein wird, weiß Viktoria-Coach Claus-Dieter Wollitz: „Alle Gegner geben gegen uns 110 Prozent und mehr, viele stellen sich zudem hinten rein und verteidigen mit aller Kraft destruktiv. Das macht die Spiele nicht unbedingt leichter.“

Auch das Spiel der Viktoria startet am Samstag ab 14.00 Uhr.