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RL: Aachen siegt bei der Viktoria

Wieder kein Sieg: Für Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Viktoria wird es an der Spitze immer enger.Foto: IMAGO/Dünhölter SportPresseFoto

Wieder kein Sieg: Für Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Viktoria wird es an der Spitze immer enger.
Foto: IMAGO/Dünhölter SportPresseFoto

Die Negativserie von Viktoria Köln geht weiter. Am Freitagabend musste der Regionalliga-Tabellenführer eine 0:1-Heimniederlage gegen Aachen einstecken.

Das Schlimmste an der Niederlage der Höhenberger vor gut 4.500 Zuschauern im heimischen Sportpark mag für Trainer Claus-Dieter Wollitz die Tatsache gewesen sein, dass sie völlig verdient zu Stande kam. Von der ersten Minute dominierte die Alemannia – angefeuert von gut 3.000 Fans aus der Kaiserstadt – das Geschehen und schnürte die Viktoria in der Anfangsphase mehrmals in der eigenen Hälfte ein. Der Tabellenführer, der mit Sebastian Spinrath für Lukas Nottbeck in der Startelf agierte, kam selbst kaum zu durchdachten Aktionen. Die einzige Chance des ersten Durchgangs hatte Patrick Koronkiewicz, der am Aachener Keeper Frederic Löhe scheiterte. Die Alemannia dagegen hatte mehrmals die Chance zur Führung, Fabian Graudenz nach 13 Minuten versemmelte die beste Möglichkeit.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen nicht viel, beide Teams lieferten sich einen Kampf im Mittelfeld, waren aber spielerisch oft zu unkonzentriert. Beinahe hätte Viktoria-Innenverteidiger Jannik Löhden nach 74 Minuten die Führung besorgt, sein Kopfball wurde aber auf der Linie geklärt. Fünf Minuten vor dem Ende dann doch der Schock: Aachens Dennis Dowidat bezwang Nico Pellatz und brachte den Ball im Tor der Hausherren unter. Eine Antwort fand die Viktoria nicht mehr. „Das ist eine Niederlage, die sehr weht tut. Wir hatten sieben Punkte Vorsprung, die sind jetzt aufgebraucht“, so Kölns Trainer Wollitz nach der Partie. Denn mit dem Sieg ist die Alemannia nun punktgleich mit den Höhenbergern auf dem zweiten Platz. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Partien der Regionalliga muss die Viktoria nun zügig wieder in die Spur kommen, wenn sie den Platz an der Sonne verteidigen will.

Viktoria Köln: Pellatz – Koronkiewicz, Brzenska (54. Reiche), Löhden, Schäfer – Dej – Staffeldt, Spinrath (46. Nottbeck), Wunderlich, Manno (87. Hamanaka) – Assauer.