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RheinStars: In Trier aus der Ergebniskrise

Leon Baeck RheinStars Köln

Suchen in Trier den Weg aus der Niederlagenserie: Die RheinStars Köln um Spielmacher Leon Baeck
Foto: imago/Beautiful Sports

Nach fünf Niederlagen in Serie wollen die RheinStars Köln endlich den elften Saisonsieg einfahren. Bei den Gladiators Trier wartet allerdings eine harte Nuss auf das Woltmann-Team.

Fünf Niederlagen in Serie – auf den ersten Blick sieht die aktuelle Formbilanz der RheinStars Köln vor dem Duell bei den Gladiators Trier (Samstag, 20 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) nicht sonderlich berauschend aus. „Wenn man sich die zurückliegenden Spiele anschaut, dann haben wir nicht alles schlecht, sondern vieles auch gut gemacht. Es fehlt uns nicht so viel zum Gewinnen“, betont RheinStars-Coach Arne Woltmann, der die Einstellung seines Teams lobt. „Wir arbeiten hart und gut im Training, wenn wir an uns glauben, dann werden wir bald wieder Siege feiern. Und wenn wir für ein Erfolgserlebnis nach Trier fahren müssen, dann machen wir das. Trier ist die beste Gelegenheit für den nächsten Sieg“, sieht der 41-Jährige das Ende der Negativspirale und den elften Saisonsieg am Horizont.

Dabei befinden sich die Gladiators, die gegen die RheinStars beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison noch knapp mit 76:80 den Kürzeren gezogen haben, deutlich im Aufwind. Aus den letzten zehn Partien angelten sich die Trierer gleich sieben Siege und rangieren nach schwachem Saisonstart mittlerweile auf dem sechsten Tabellenplatz. „Die Gladiators haben mit der Mannschaft aus dem Hinspiel aktuell nicht mehr viel zu tun. Sie haben sich mit Kwadzo Ahelegbe und John Eggleston verstärkt, Simon Schmitz ist in die Mannschaft zurückgekehrt – das ist inzwischen eine starke, auf der Bank tief besetzte Truppe. Die stehen nicht zufällig mittlerweile auf einem Playoff-Platz“, schätzt Woltmann den Kontrahenten hoch ein: „Wenn wir eine der ersten vier Mannschaften in der Liga wären, wäre Trier derzeit das Team, das ich am allerwenigsten im Viertelfinale treffen wollte.“

Ob sich die RheinStars über einen Playoff-Gegner Sorgen machen müssen, ist noch völlig unklar. Nach der Niederlagenserie rangieren die kölschen Korbjäger aktuell auf dem zwölften Rang, doch es fehlt zu einem Endrundenplatz lediglich ein Sieg. Sollte der in Trier gelingen, darf die Woltmann-Truppe weiter davon träumen, über die Hauptrunde hinaus am Geschehen teilzunehmen.