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Marathon: Der Dom im Visier

Quelle: IMAGO

Der Kölner Dom ist nach langer Zeit wieder das Ziel des

Am Wochenende findet zum 17. Mal der „RheinEnergieMarathon“ in Köln statt. Nach langer Zeit ist wieder einmal der Kölner Dom das Ziel für die zahlreichen Läufer, auf die 42 Kilometer warten.

Die Teilnehmer erwarten bei der 17. Auflage des Kölner Marathons – inzwischen in der ganzen Stadt und darüber hinaus als „RheinEnergieMarathon Köln“ bekannt – jede Menge Neuerungen. So wurde im Vorfeld des drittgrößten Marathon-Ereignisses in Deutschland eine brandneue Streckenführung präsentiert. „Der neue Kölner Rundkurs bietet weniger Rheinufer, dafür mehr Stadtviertel und damit mehr kölsches Flair“, erklärt Markus Frisch, Geschäftsführer des Veranstalters. „Der Läufer erlebt entlang der Strecke die vielen Facetten der Stadt und krönt seine sportliche Leistung mit dem Zieleinlauf im Herzen von Köln.“ Und kölscher kann es wohl nicht sein: Ziel ist seit langer Zeit erstmals wieder der Dom.

 

Doch damit nicht genug: Die neue Streckenführung soll das traditionelle mit dem modernen Köln, unter anderem vertreten durch die Kranhäuser am Rheinufer oder durch den Mediapark, in den Mittelpunkt rücken. Das Besondere: Zu den Veedeln, die bereits seit Jahren durchlaufen werden, – etwa Sülz, Lindenthal und die Altstadt – , kommen das Severinsviertel, Bayenthal, Ehrenfeld und Nippes neu hinzu. Neben dem „traditionellen“ Marathon wird am 13. Oktober auch ein Halbmarathon, ein Staffelmarathon sowie ein Ultramarathon ausgetragen. Bei Letzterem absolvieren die Läufer an ein und demselben Tag den Halbmarathon sowie den Marathon – nacheinander! Je nach Einlauf reihen sich die Teilnehmer dann in das Startprozedere des nachfolgenden Wettbewerbs ein. Die Nettozeiten werden zu einer möglichst geringen Gesamtzeit addiert. Zudem wird es möglich sein, auf Inline-Skates oder via Handbike teilzunehmen. Für die Umkleide steht ein gesondertes „Wechselzonenzelt“ im Start-/Zielbereich zur Verfügung. Frauen und Männer werden getrennt gewertet. Die Zeitmessung beim Köln-Marathon erfolgt mit dem ChampionChip- System. Die Läufer werden dabei mit einem elektronischen Laufchip ausgestattet, der beim Überschreiten der Ziellinie dem Erfassungssystem seine Kennnummer mitteilt.

Der Marathon in Zahlen:
Termin: 13.10.2013
Meldeschluss: 20.09.2013
Startzeit Hauptlauf: 11.30 Uhr
Gesamtteilnehmer: ca. 25.000
Finisher Hauptlauf: 5.094 (2012)
Länge der Strecke: 42 km (gesamt)
Internet: www.koeln-marathon.de

Rekorde:
Hauptlauf Männer: Alfred Kering, KEN, 2:07:37 (2012)
Hauptlauf Frauen: Helena Kirop, KEN, 2:25:34 (2012)
Halbmarathon Männer: Leonard Kipkoech Langat, KEN, 1:03:00 (2010)
Halbmarathon Frauen: Sabrina Mockenhaupt, GER, 1:08:51 (2008)

Verpflegung an der Strecke:
75.000 Bananen
20.000 Müsli-Riegel
12.000 Fruchtriegel
12.000 Mini-Schokoriegel
12.000 Liter Apfelsaft
5.000 Äpfel
2.500 Bockwürstchen
600 kg Studentenfutter

Der Streckenverlauf
Start ist in Deutz auf dem Ottoplatz
km 1: Deutzer Brücke, mit Blick auf den Dom und die Altstadt
km 2: Das Schokoladenmuseum, das Sport und Olympia Museum sowie die Kranhäuser gibt es am Rheinauhafen zu sehen
km 5: Bayenthal mit Bismarcksäule als Wendepunkt
km 9: In der Südstadt geht es an der Severinstorburg vorbei
km 11: Zum ersten Mal von gesamt drei Mal auf dem Rudolfplatz
km 17: Lindenthal und die Dürener Straße, auch bekannt als „Kö“
km 19: Melatenfriedhof: die letzte Ruhestätte vieler Kölner Promis
km 20: Über den Rudolfplatz, der zum zweiten Mal angelaufen wird, geht es über den Hohenzollernring bis zum Friesenplatz
km 23: Nach vielen Jahren ist Ehrenfeld wieder dabei: die Venloer Straße und die neue Moschee in Sichtweite zum Fernsehturm
km 31: Nippes ist mit der Neusser Straße vertreten
km 40: Rudolfplatz zum Dritten. Jetzt geht es in die Zielgerade!
km 42: Der Dom in Sichtweite! Über die Hohe Straße geht es am Kölner Wahrzeichen vorbei – bis zum Ziel auf der Komödienstraße