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Regionalliga West: (K)ein Blick zurück

Quelle: IMAGO

Gut für Viktoria: Viele Akteure (hier Timo Staffeldt) waren beim Skandalspiel im Frühjahr in Bochum noch nicht mit dabei.

Für den FC Viktoria Köln geht es heute abend zurück ins Stadion der 0:4-Schmach im Frühjahr 2013, allerdings gegen einen anderen Gegner. Die Fortuna trifft zuhause auf die Reserve des VfL Bochum.

Der Name Albert Streit geistert noch immer um den Sportpark Höhenberg und lässt die Viktoria irgendwie nicht so recht los. Nicht nur, dass der Ex-Bundesligaprofi nach seiner gescheiterten Vertragsauflösung dem Verein nun lieber selbst ein Angebot machen soll, auch sportlich kommt der Mittelfeldmann an diesem Wochenende wieder ungewollt auf den Radar des Fußball-Regionalligisten. Denn heute abend (19.30 Uhr) gastiert das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz bei der SG Wattenscheid 09. Im Bochumer Lohrheide-Stadion. Jener Spielstätte, wo es in der Rückrunde der Vorsaison eine 0:4-Niederlage gegen die Reserve des VfL Bochum gab und Streit nach einer Tätlichkeit gegen Fabian Götze mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Die anschließende Sperre von vier Monaten war nur der Anfang vom Ende seiner Zeit bei Viktoria Köln.

 

Sportlich dagegen hat die Viktoria eigentlich nichts zu befürchten. Mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Lotte ist die Ausgangslage bei einem Spiel weniger sehr gut, am vergangenen Freitag konnte man sich mit einem 4:0 gegen Velbert aus einem zwischenzeitlichen Tief befreien. „Wir haben Wattenscheid mehrfach beobachtet. Das Team hat Qualität vor allem in der Offensive und da müssen wir von Beginn voll konzentriert zur Sache gehen. Sonst wird es eng“, warnt Coach Claus-Dieter Wollitz dennoch.

Am Samstag dann vervollständigt Fortuna Köln das Stadt-Duell im Duell mit der zweiten Mannschaft des VfL Bochum. Das Team von Trainer Uwe Koschinat steht derzeit punktgleich mit Viktoria auf dem zweiten Tabellenplatz, ist also ebenfalls in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Sportfreunde Lotte. Am vergangenen Wochenende verpasste die Fortuna durch einen späten Gegentreffer zwar den Auswärtssieg in Mönchengladbach, geht aber dennoch als klarer Favorit in das Heimspiel. Dafür steht Koschinat neben Frederic Brill und Pascal Wichmann aber erneut Tobias Fink nicht zur Verfügung. Beim Linksverteidiger, der gegen Gladbach nach fast sechs Wochen sein Comeback feierte, brach die alte Muskelverletzung wieder auf. Nach MRT-Aufnahmen im Eduardus Krankenhaus stellte Mannschaftsarzt Christoph Bruhns einen Muskelfaserriss im zuvor betroffenen Muskel fest. Fink wird der Fortuna damit voraussichtlich für mehrere Wochen fehlen.

Zeitgleich mit der Fortuna (Sa., 14 Uhr) tritt die Reserve von Bayer Leverkusen beim KFC Uerdingen an, die U 21 des 1. FC Köln empfängt bereits heute (19 Uhr) Rot-Weiss Essen.