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Regionalliga: Kein Blick mehr zurück

Quelle: IMAGO

Unterschiedliche Gefühlslagen: Viktoria (in schwarz) will zurück in die Spur, Ercan Aydogmus und die Fortuna wollen den Schwung des Derbysiegs mitnehmen.

Mit den Partien am Wochenende wollen Fortuna und Viktoria Köln die Geschehnisse vom vergangenen Derby-Wochenende endgültig in den Hintergrund drängen. Viktoria trifft auf den SC Verl, Fortuna muss nach Wiedenbrück.

Für den FC Viktoria Köln steht mit dem Heimspiel am Samstag gegen den SC Verl (14 Uhr, Sportpark Höhenberg) also nicht nur die Verarbeitung der sportlichen Ereignisse auf dem Programm, das Team von Claus-Dieter Wollitz muss sich auch auf eine neue Situation einstellen. Denn gerade auf den wichtigen Positionen im zentralen Mittelfeld muss die Mannschaft weiter umgebaut werden. Neben Mike Wunderlich (Sperre), Timo Staffeldt und Masatoshi Hamanaka (beide verletzt) wird nun auch noch Lukas Nottbeck ausfallen. Der Neuzugang hat sich im Derby gegen Fortuna die fünfte gelbe Karte eingehandelt. „Das ist aber vielleicht ganz gut, so kann ich nach der letzten Woche ein bisschen runterfahren“, so Nottbeck, der von seinem Freund Uwe Koschinat im Derby beleidigt worden war. Für Nottbeck dürfte Ex-FCler Andreas Akbari neben Claus Costa auf die Sechser-Positionen rücken.

 

Die sportliche Ausgangsposition für die Viktoria ist trotz der Niederlage in der Vorwoche weiterhin reizvoll. Mit einem Sieg ziehen die Höhenberger nach Punkten mit den Sportfreunden Lotte auf dem zweiten Tabellenplatz gleich.

Einen Tag später (Sonntag, 15 Uhr) steht dann das Gastspiel von Fortuna beim Tabellenschlusslicht SC Wiedenbrück an. Nach der – zumindest 45-minütigen – Gala der Vorwoche sicherlich eine neue Herausforderung für die Mannen von Trainer Uwe Koschinat. Der Coach hofft, dass sich seine Mannschaft nun wieder sportlich in den Vordergrund spielen kann, nachdem in der laufenden Woche mehrfach die Nachrichten über seinen Ausraster im Derby die Leistung des Teams zurückgedrängt hatten.

Bis auf die langfristigen Ausfälle von Tobias Fink (Muskelfaserriss) und Ozan Yilmaz (Autounfall) dürfte der komplette Kader an Bord sein. Auch Oliver Laux, im Derby noch verletzt ausgewechselt, hofft noch auf einen Einsatz.