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Paralympics: Erster Medaillenregen

Quelle: IMAGO

Weltrekord und Gold: Weitspringer Markus Rehm war überglücklich.

Die Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen sorgten am Wochenende für reichlich Edelmetall bei den Paralympics in London. Sebastian Iwanow holt über 100 Meter Rücken genauso Bronze wie Heinrich Popow über 200 Meter Sprint. Markus Rehm brach den Weltrekord beim Weitsprung und gewann mit einer Weite von 7,31 Metern.

Die Paralympischen Sommerspiele in London verlaufen aus Deutscher und insbesondere Leverkusener Sicht durchweg positiv. Bereits am Freitag sicherte sich Sebsatian Iwanow mit Platz drei im Schwimmen die Bronzemedaille. Über 100 m Rücken blieben nur zwei Schwimmer vor Iwanow. Im Schlusspurt sicherte sich der Chinese Zheng den Weltrekord in einer Zeit von 1:13,56 Minuten.
Heinrich Popow durfte sich nach einer souveränen Vorstellung am Samstag ebenfalls über Bronze freuen. Überraschend setzte er sich über 200 Meter gegen weite Teile der Konkurrenz durch. Der Brite Whitehead holte Gold und stellte in einer Zeit von 24,38 Sekunden einen neuen Weltrekord auf.
Aber nicht nur Briten und Chinesen waren am Wochenende für Weltrekorde und Goldmedaillen verantwortlich. Auch der Weitspringer Markus Rehm (ebenfalls von Bayer Leverkusen) zog das Publikum in seinen Bann und brach mit sensationellen 7,35 Meter den Weltrekord. Beim Weitspringen blieb Heinrich Popow nur der undankbare vierte Platz.

 

Nach dem Wettkampf lobte Jörg Frischmann, Geschäftsführer der Behindertensportabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen, den frisch gebackenen Weltrekordhalter und blickte auch für Popow hoffnungsvoll in die Zukunft: „Markus hat einen tollen Wettkampf abgeliefert und verdient gewonnen. Heinrich hat sich in diesem Jahr auf die 100 Meter konzentriert. Ich hoffe, dass er sich dann über 100 m seinen Traum verwirklichen kann, so wie es heute Markus gelungen ist. Ich bin stolz, so tolle Athleten in unserem Team zu haben.”