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Olympia: Übersicht nominierter OSP-Athlet*innen

Der Deutsche Olympische Sportbund DOSB hat seine Olympia-Mannschaft in verschiedenen Nominierungsrunden benannt. Von den insgesamt 438 Athlet*innen kommen 52 vom OSP.
Olympia

Am 23. Juli starten die Olympischen Sommerspiele in Tokio. (Foto: IMAGO / ZUMA Wire)

Im Rahmen der letzten Nominierungsrunde komplettierte der Deutsche Olympische Sportbund DOSB sein Olympia-Team, in das es auf den letzten Drücker auch die deutschen Basketballer mit ihrem Sieg bei der finalen Olympia-Qualifikation schafften.

Leichtathletik

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics verabschiedete für die Olympischen Spiele in Tokio ein verändertes zweigleisiges Qualifikationssystem. Die Athleten*innen konnten sich wie bisher über Normen, aber auch durch die neue Weltrangliste für die Sommerspiele in Japan qualifizieren.

Folgende OSP-Leichtathlet*innen haben nun ihr Olympia-Ticket offiziell gebucht:

  • Torben Blech (Stabhochsprung)
  • Samantha Borutta (Hammerwurf)
  • Kristin Gierisch (Dreisprung)
  • Kai Kazmirek (Zehnkampf)
  • Konstanze Klosterhalfen (10.000m)
  • Tobias Lange (4x400m Staffel)
  • Bo Kanda Lita Baehre (Stabhochsprung)
  • Lea Meyer (3.000m Hindernis)
  • Jennifer Montag (Sprint-Staffel)
  • Mateusz Przybylko (Hochsprung)
  • Marike Steinacker (Diskuswurf)
Boxen

Die erste deutsche Boxerin, die sich je für Olympische Spiele qualifizieren konnte, kommt vom Olympiastützpunkt NRW/Rheinland und sicherte sich das Tokyo-Ticket durch ihre Silbermedaille in der europäischen Olympia-Qualifikation in Paris.

  • Nadine Apetz (SC Colonia 06 Köln e.V., Weltergewicht (bis 69 kg))
Fechten

Maßarbeit: Die Säbelherren vom Bundesstützpunkt Dormagen und die Florett-Herren vom Bundesstützpunkt Bonn konnten sich noch kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie ihr Olympia-Ticket über die Team-Weltrangliste sichern. Damit kann der Deutsche Fechter-Bund vier Athleten für den Team-Wettbewerb nominieren und auch drei Athleten im Einzelwettbewerb ins Rennen schicken.

  • Max Hartung (TSV Bayer Dormagen, Säbel)
  • Matyas Szabo (TSV Bayer Dormagen, Säbel)
  • Benedikt Wagner (TSV Bayer Dormagen, Säbel)
  • Richard Hübers (TSV Bayer Dormagen, Säbel)
  • Peter Joppich (CTG Koblenz, Florett)
  • Benjamin Kleibrink (Deutscher Fecht-Club Düsseldorf, Florett
  • Luis Klein (FC Tauberbischofsheim, Florett)
  • André Sanita (OFC Bonn, Florett)
Fußball

Mit Ismail Jakobs (1. FC Köln) und Nadiem Amiri (Bayer 04 Leverkusen) nominierte Stefan Kuntz zwei Spieler aus dem Rheinland für die deutsche Fußball-Olympiamannschaft.

Hockey

Beide deutschen Teams setzten sich beim Heimturnier um die Olympia-Qualifikation in Mönchengladbach durch und sicherten sich das Olympia-Ticket. Herren-Bundestrainer Kais al Saadi und Damen-Bundestrainer Xavier Reckinger beriefen folgende Spieler*innen vom Bundesstützpunkt Köln in ihren Olympia-Kader:

  • Nike Lorenz (Rot-Weiss Köln)
  • Pia Maertens (Rot-Weiss Köln)
  • Selin Oruz (Düsseldorfer HC)
  • Cécile Pieper (Rot-Weiss Köln)
  • Julia Sonntag (Rot-Weiss Köln)
  • Mats Grambusch (Rot-Weiss Köln)
  • Johannes Große (Rot-Weiss Köln)
  • Timur Oruz (Rot-Weiss Köln)
  • Christopher Rühr (Rot-Weiss Köln)
  • Niklas Wellen (HC Pinoké)
Judo

Nach der WM im Juni endete der Qualifikationszeitraum, so dass der Deutsche Judo-Bund über die Weltrangliste insgesamt 13 Sportler*innen nach Tokio entsenden kann, 8 Athlet*innen kommen dabei vom Bundesstützpunkt Köln, angeführt von der frisch gebackenen Weltmeisterin Anna-Maria Wagner.

  • Karl-Richard Frey (bis 100 kg, TSV Bayer 04 Leverkusen)
  • Johannes Frey (+100 kg, JC 71 Düsseldorf)
  • Jasmin Grabowski (+78 kg, 1. JC Zweibrücken)
  • Moritz Plafky (bis 60 kg, Judo Club Hennef)
  • Dominic Ressel (bis 81 kg, TSV Kronshagen)
  • Martyna Trajdos (bis 63 kg, 1. JC Zweibrücken)
  • Eduard Trippel (bis 90 kg, JC Rüsselsheim)
  • Anna-Maria Wagner (bis 78 kg, KJC Ravensburg)
Kanu/Ruder-Rennsport

Der Kanu-Rennsport sorgt traditionell für goldene Olympia-Momente. In Rio 2016 holte der Bonner Kanute gleich zwei Goldmedaillen und sicherte sich auch für Tokio nach harten nationalen Qualifikationen und internationalen Kräftemessen das Olympia-Ticket.

  • Max Rendschmidt (Kanusport-Gemeinschaft Essen, K4 500m)
  • Olaf Roggensack (Ruderclub-Tegel, Achter)
Radsport

In Tokio an den Start geht mit Mieke Kröger u.a. auch eine OSP-Athletin, die bereits in jungen Jahren über das OSP-Nachwuchsprojekt „PerspektivTeam am Olympiastützpunkt“ gefördert wurde und nun bereits ihre zweiten Olympischen Spiele erleben wird.

  • Mieke Kröger (RV Teutoburg Brackwede, Mannschaftsverfolgung 4.000 m (Bahn))
  • Hannah Ludwig (Team Canyon-Sram, Straßenrennen, Einzelzeitfahren (Ersatz))
  • Nikias Arndt (Team DSM, Straßenrennen, Einzelzeitfahren)
Ringen

Die OSP-Athletin vom Bundesstützpunkt Dormagen sicherte sich ihr Olympia-Ticket durch den Gewinn der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften im kasachischen Nur-Sultan.

  • Aline Rotter-Focken (KSV Germania Krefeld, bis 76 kg)
Sportklettern

Bei den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokyo feiert das Sportklettern seine Premiere. Der Wettkampfmodus ist ein neu geschaffenes Kombinationsformat, das Olympic Combined, das sich aus den drei Disziplinen Lead, Bouldern und Speed zusammensetzt. Und mit unserem OSP-Athleten aus Frechen hat auch hier der OSP ein heißes Eisen im Feuer.

  • Jan Hojer (Deutscher Alpenverein – Sektion Frankfurt, Disziplin: Olympic Combined)
Surfen

Die Sportart Surfen gehört in TOKYO mit seiner Disziplin Shortboarden zum ersten Mal zum olympischen Programm. Am Tsurigasaki Beach etwa 65 km außerhalb Tokyos gehen dann 20 Männer und 20 Frauen in den Surfwettkämpfen an den Start. Und einer der OSP-Surfer setzte sich tatsächlich bei den ISA World Surfing Games Anfang Juni in El Salvador durch und sicherte sich sein persönliches Ticket für die Olympischen Sommerspiele in TOKYO – well done:

  • Leon Glatzer (Shortboard)
Tennis

Der Deutsche Tennis Bund (DTB) schickt insgesamt sechs Herren und drei Damen zu den Olympischen Sommerspielen. Angeführt wird die nun durch den DOSB nominierte Tennis-Mannschaft in Japan von Alexander Zverev und Angelique Kerber. Vom OSP NRW/Rheinland geht Anna-Lena Friedsam im Damen-Doppel an den Start und wird mit Laura Siegemund die deutschen Farben als eines von 32 Teams im Wettbewerb vertreten.

  • Anna-Lena Friedsam (Doppel)
Tischtennis

Die deutschen Tischtennis-Damen qualifizierten sich mit ihrer Goldmedaille bei den European Games 2019 für das olympische Turnier. Für den Titelgewinn als Team gab es einen weiteren Startplatz im Einzel, so dass nun zwei deutsche Damen im Einzelwettbewerb antreten können.

  • Han Ying (Bundesstützpunkt Düsseldorf, Einzel / Team)
  • Petrissa Solja (Bundesstützpunkt Düsseldorf, Einzel / Team / Mixed)
  • Shan Xiaona (Bundesstützpunkt Düsseldorf, Team)
  • Nina Mittelham (Bundesstützpunkt Düsseldorf, Team-Ersatz)
Turnen

Bei der Turn-WM 2019 vor heimischen Publikum in Stuttgart sicherten sich die Frauen und Männer des DTTB im Team-Wettbewerb frühzeitig das Olympia-Ticket. Eine OSP-Athletin setzte sich anschließend bei der nationalen Olympia-Qualifikation durch. Auch sie wurde einige Jahre im OSP-PerspektivTeam intensiv gefördert.

  • Sarah Voss (TZ DSHS Köln, Einzel / Team)
Wasserspringen

Die deutschen Wasserspringer erkämpften beim Weltcup in Tokyo Anfang Mai weitere Startplätze für Olympia, u.a. durch den Jüngsten im Team, der mit seinen 16 Jahren vom DSV zur Olympia-Nominierung vorgeschlagen wurde, die nun auch offiziell durch den DOSB in der letzten Nominierungsrunde bestätigt wurde. Herzlichen Glückwunsch:

  • Jaden Eikermann (Turmspringen)

Hier geht’s zur Übersicht aller Olympia-Teilnehmer*innen des OSP NRW/Rheinland