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Nichts zu feiern

Keine Kölsche Sportnaach 2017 – die aktuelle Situation gibt keinen Grund zum Feiern (Foto: Heike Kaufhold)

Keine Kölsche Sportnaach 2017 – die aktuelle Situation gibt keinen Grund zum Feiern (Foto: Heike Kaufhold)

Dem Stadtsportbund Köln ist nicht nach Feiern zumute. Die Dachorganisation der Kölner Sportvereine gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass es 2017 keine „Kölsche Sportnaach“ geben wird.

Der Stadtsportbund Köln mit seiner Sportjugend wird im Jahr 2017 keine Kölsche Sportnaach veranstalten. Auch eine Beteiligung an Veranstaltungen ähnlichen Formats kommt für den Vorstand derzeit nicht in Betracht. Dies erklärten die beiden Vorsitzenden Klaus Hoffmann (SSBK) und Helmut Schaefer (SJ) am 5. Dezember in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

In der letzten Vorstandssitzung kam man zum Ergebnis, dass momentan die Durchführung einer solchen Veranstaltung ein falsches Signal sei. „Uns ist nicht nach Feiern zumute“, erklärt Klaus Hoffmann. „Unsere Sportvereine kämpfen teilweise ums Überleben, leisten trotz stark eingeschränktem Übungs- und Trainingsbetrieb wegen fehlender Bewegungsräume vorbildliche Integrationsarbeit.“ Es scheint nicht angebracht, eine Gala in dieser Situation durchzuführen oder zu unterstützen.

Dies sei keine generelle Absage an Veranstaltungen dieser Art. „Es kommt aber auf die weiteren Entwicklungen in der Stadt in den nächsten Wochen an“, so Helmut Schaefer, Vorsitzender der Sportjugend. „Wir erwarten ein deutliches Signal aus Stadtverwaltung und -politik, dass die Anliegen des organisierten Sports ernst genommen werden.“ Dies bezieht sich nicht alleine auf die Notunterkünfte für Flüchtlinge.

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