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„Nicht jede Sportlerin mag pink“

Quele: Imago

Silke Spiegelburg (l.) bereitet sich momentan für Olympia vor – auch modetechnisch.

Am Dienstag wurde in Düsseldorf die offizielle Kleidung der deutschen Olympiamannschaft vorgestellt. Die deutsche Medaillen-Hoffnung aus Leverkusen, Stabhochspringerin Silke Spiegelburg, durfte erstmals als Model dabei sein und rund drei Monate vor der Eröffnung der Spiele den Olympia-Dress zur Probe tragen.

Silke Spiegelburg, wie hat Ihnen der Ausflug ins Model-Geschäft gefallen?

Es hat Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen. Es war eine interessante Erfahrung, weil wir nicht einfach nur den Steg heruntergelaufen sind, sondern eine Choreograhie einstudieren mussten.

Wie sah das genau aus?

Uns wurde gezeigt, wie man wohin zu gehen hat. Dann war es wichtig, im Takt zu bleiben und die Pausen zu beachten.

Ein guter Vorgeschmack auf London?

Der Mix aus den vielen Sportlern, die da waren, und dazu die Olympia-Kleidung haben meine Vorfreude auf Olympia definitiv erhöht.

Wie fällt Ihr Urteil zur offiziellen Kleidung aus?

Es ist sehr farbenfroh, was vielleicht nicht jedem zusagt. Nicht jede Sportlerin mag pink, aber ich finde die Sachen sehr gut. Außerdem schön bequem.

Durften Sie etwas behalten?

Nein, ich musste leider alles wieder abgeben. Dafür habe ich meinen Olympiapass erhalten. Über diesen Pass, der wie ein Reisepass aussieht, können wir Sportler besondere Konditionen bei den Sponsoren der deutschen Olympiamannschaft in Anspruch nehmen.

Dann haben Sie praktisch schon die Fahrkarte nach London in den Händen. Wie lief denn Ihre Vorbereitung?

Ich bin sehr gut drauf. Ich habe mein Trainingslager in Leverkusen gehabt und kann sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ich habe dort perfekte Bedingungen und konnte das volle Programm machen. Ich bin deutlich besser als im vorigen Jahr, aber letztlich wird mein erster Wettkampf am 11. Mai in Doha zeigen, wo ich stehe.