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Vermarkter-Deal soll FC-Zukunft sichern

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle gab einen Vermarkterwechsel bekannt. Foto: IMAGO

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle gab einen Vermarkterwechsel bekannt.
Foto: IMAGO

Der 1. FC Köln hat den Kontrakt mit seinem bisherigen Vermarkter IMG aufgelöst und einen neuen Vertragsabschluss mit dem Unternehmen Infront erzielt.

Der Bundesliga-Aufsteiger hat seinen bis ursprünglich 30. Juni 2016 laufenden Vertrag mit dem Vermarkter IMG einvernehmlich aufgelöst, dies rückwirkend zum 31. Mai 2014.  Mit dem Schweizer Unternehmen Infront hat der FC einen neuen Vermarktervertrag abgeschlossen, bis zum Ende der Saison 2025/26. Der neue Kontrakt ist ab 1. Juli 2014 gilt, Infront übernimmt damit die Komplettvermarktung des FC. Dazu gehören unter anderem das Haupt- und Ausrüsterpaket, das Stadion-Namensrecht, die gesamte Stadionwerbung sowie Hospitality-Leistungen.

Der neue Deal enthält für die Geißböcke eine Umsatzgarantie. Bis Ende der Laufzeit soll dem Vernehmen nach ein Umsatzvolumen von rund 400 Millionen Euro erreicht werden, bei sportlich guter Entwicklung in der Bundesliga. „Wir haben die Entscheidung über unseren künftigen Vermarkter nach einer ausführlichen Marktanalyse getroffen“, erklärte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Infront hat uns unter mehreren Angeboten das eindeutig beste Gesamtpaket vorgelegt, mit dem wir eine immense Planungssicherheit für künftige Vermarktungseinnahmen erzielen und uns besser stellen als bei einer möglichen Eigenvermarktung.“

Der FC hatte in der Vergangenheit auch über eine Vermarktung in Eigenregie nachgedacht, dies aber wieder verworfen und im April zugunsten von Infront entschieden. Zudem setzen die Vereinsbosse auf das weitreichende Netzwerk von Infront: Der Schweizer Vermarkter, bei dem Günter Netzer im Verwaltungsrat sitzt, ist seit Jahren u.a. Partner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und darüberhinaus weltweit im Fußballbusiness als Vermarkter tätig. Wehrle: „Wir freuen uns auf eine enge, erfolgreiche Partnerschaft.“