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Neuer OSP-Bus vorgestellt

Der neue OSP-Bus wurde direkt am Rheinufer enthüllt. Foto: OSP Rheinland

Der neue OSP-Bus wurde direkt am Rheinufer enthüllt.
Foto: OSP Rheinland

Direkt an der Hohenzollernbrücke haben der OSP Rheinland und die Regionalverkehr Köln GmbH den neuen Bus im OSP-Design vorgeführt.

Auf halber Strecke zwischen den Olympischen Spielen/Paralympics 2012 in London und den Spielen 2016 in Rio machen der Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) auf die sportlichen Potentiale in der Region aufmerksam. Denn der im Jahr 2012 erfolgreichste Olympiastützpunkt Deutschlands hat auch für 2016 Hochleistungssportler aufzubieten, die aus dem Rheinland und für das Rheinland in Rio an den Start gehen.

Mit Paralympics-Sieger Markus Rehm sowie PerspektivTeam-Athletin Alexandra Plaza waren auch zwei der insgesamt fünf abgebildeten OSP-Protagonisten bei der Bus-Präsentation an der Hohenzollernbrücke mit Blick auf den Kölner Dom dabei. Michael Scharf, Leiter des OSP, und Eugen Puderbach, Geschäftsführer der RVK, sind sich einig: „Unsere Region hat viel zu bieten. Aber nur mit der erforderlichen Infrastruktur, Unterstützung und Identifikation können wir diesen Fundus an Talenten abrufen und unsere Ziele erreichen.“

Was den Bus der RVK und die Sportler eint, ist das Thema Bewegung. Die Fahrzeuge auf der Linie 260 befahren mit 42 Kilometer Wegstrecke den längsten Linienweg der RVK. Sie verbinden Remscheid im Bergischen Land mit dem Herzen der Stadt Köln und nehmen auf diesem Weg so wichtige Standorte wie die Städte Wermelskirchen und Leverkusen mit ins Gepäck. Über 50 Haltestellen fahren sie auf dem Weg von Remscheid zum Kölner Hauptbahnhof an und bringen so täglich viele Menschen an ihre Ziele. Mit jährlich nahezu 900.000 gefahrenen Nutzkilometern ist das ein erheblicher Beitrag zur Mobilität in unserer Region.

„Der Leistungssport spielt im Rheinland traditionell eine große Rolle. Flexibilität und Mobilität gewinnen in der modernen Trainingssteuerung zunehmend an Bedeutung. Kundenzufriedenheit und ein hohes Maß an betrieblicher Mobilität sind auch Leitziele der Regionalverkehr Köln GmbH. Insofern trifft es sich gut, wenn dieses Unternehmen für den Olympiastützpunkt Rheinland und seine Athleten mit einer eigenen Busgestaltung Aufmerksamkeit schafft – und das bis 2016 zu den Olympischen Sommerspielen/Paralympics in Kölns Partnerstadt Rio. Dieser „Mannschaftsbus“ wird hoffentlich beste olympische und paralympische Ergebnisse einfahren“ erklärte der sichtlich erfreute Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, der bei der Präsentation des Busses von der 1. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes vertreten wurde.

Sportler werben auf dem auffällig schwarzgrundigen „Olympia-Bus“ für ihre jeweilige Disziplin: Degenfechterin Britta Heidemann ist als Gold- und Silbermedaillen-Gewinnerin bei Olympischen Spielen sicher eine der bekanntesten Persönlichkeiten aus dem Rheinland. Ihr Pendant aus dem Behindertensport ist Weitspringer Markus Rehm, Goldmedaillengewinner von London 2012. Eine Wakeboardunfall mit anschließender Unterschenkelamputation brachte ihn zur Leichtathletik, in der er sich nun als aktueller Weltrekordinhaber mit 7,95 m auch bei offiziellen Wettbewerben mit nichtbehinderten Athleten messen möchte. Speerwerferin Linda Stahl gewann bereits Bronze in London 2012. Noch beeindruckender ist ihre duale Karriere, denn parallel zum abgelegten Examen in ihrem Medizinstudium in der vergangenen Woche warf sie sich vor wenigen Tagen in New York an die Spitze der Weltjahresbestenliste. Auf dem Sprung nach Rio 2016 ist Hochspringerin Alexandra Plaza, weshalb das große Talent des Leichtathletik-Teams der Deutschen Sporthochschule auch eine spezielle Förderung im PerspektivTeam des Olympiastützpunktes Rheinland erfährt. Eher auf dem Wasser zuhause ist dagegen Rennsportkanute Max Hoff. In London 2012 bereits mit Olympia-Bronze dekoriert, möchte sich der Kölner in Rio 2016 seinen Traum von Olympia-Gold im Einerkajak erfüllen. Als mehrfacher Welt- und Europameister ist er sicher eine der größten Medaillenhoffnungen des Rheinlandes.

Hochspringerin Alexandra Plaza vor ihrem Motiv auf dem OSP-Bus. Foto: OSP Rheinland

Hochspringerin Alexandra Plaza vor ihrem Motiv auf dem OSP-Bus.
Foto: OSP Rheinland