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NBA: Pleiß erneut in die D-League

Tibor Pleiß Utah Jazz NBA

Kämpft in der NBA um den Durchbruch: Der Kölner 2,18-Meter-Riese Tibor Pleiß
Foto: Getty Images

Rückschritt für Tibor Pleiß: Der kölsche NBA-Riese wird von den Utah Jazz zum zweiten Mal in dieser Saison ins Farmteam nach Idaho geschickt.

Zum zweiten Mal in dieser Saison geht es für Tibor Pleiß in die zweitklassige D-League: Von seinem NBA-Klub Utah Jazz wurde der 25-jährige Kölner nun abermals zum Farmteam Idaho Stampede geschickt. Bereits im Dezember 2015 hatte der 2,18 Meter große Kölner sieben Spiele für das Jazz-Farmteam bestritten: Dort empfahl sich Pleiß mit durchschnittlich 30 Minuten, 11,6 Punkte und 8,4 Rebounds für einen Platz im NBA-Kader.

„Ich bin nicht unglücklich über diese Entscheidung. Natürlich wünscht man sich Spielzeit in der NBA, aber ich muss geduldig sein und weiterhin hart an mir arbeiten und mich verbessern“, versteht der Kölner die Versetzung ins Farmteam. „Um mich weiter zu entwickeln, ist diese Spielzeit enorm wichtig. Ich kenne das Team aus Idaho bereits gut und freue mich auf die Jungs. Ich hatte großen Spaß im Team. Den Weg über die D-League haben schon viele Spieler vor mir genommen. Ich werde die Zeit nutzen und gestärkt nach Salt Lake City zurück kommen, um dem Team im Kampf um die Playoffs bestmöglich zu helfen“, so Pleiß.

In den vergangenen Wochen hat der 2,18 Meter große Kölner für Utah Jazz auf dem Parkett gestanden. Aufgrund der Genesung zweier „Big Men“ der Jazz, ist die Spielzeit wieder deutlich geringer geworden. Um den deutschen Center im Spielrhythmus zu halten, haben sich die verantwortlichen Trainer um Head Coach Quinn Snyder dazu entschieden, Pleiß vorübergehend zu den Idaho Stampede zu überstellen. Auch der aktuelle Jazz-Star Rudy Gobert hatte in seinem ersten NBA-Jahr den Umweg über die D-League genommen.

Nach der ersten Zeit in Idaho und seiner Rückkehr in Utahs NBA-Kader zeigte sich Pleiß im großen Köln.Sport-Interview zufrieden mit der Maßnahme: „Das war überhaupt keine Enttäuschung und abgeschoben würde ich auch nicht sagen wollen. Wir haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen, es war für alle sinnvoll. Ich habe mich gefreut, wieder mehr zu spielen, die D-League ist dazu da, Spielpraxis zu sammeln. Das ist in der NBA ein normaler Prozess und den haben schon ganz andere Spieler durchgemacht. Am Ende kann ich also sagen, dass die Zeit durchaus gut investiert war“, so der 2,18-Meter große Center.