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Nah dran an der Sensation

Quelle: imago

Einen harten Kampf lieferte der Underdog aus Windeck dem Bundesligisten 1899 Hoffenheim.

Fast wurde der Sportpark Höhenberg Schauplatz einer Pokalüberraschung: Sechstligist Germania Windeck zwang den Favoriten Hoffenheim in die Verlängerung und unterlag nur knapp mit 1:3. Fünf Ligen befinden sich zwischen der Bundesliga-Mannschaft 1899 Hoffenheims und dem Mittelrheinligisten Germania Windeck. Ein großartiger Klassenunterschied war im Sportpark Höhenberg allerdings lange Zeit nicht zu erkennen.

Im Gegenteil – der Außenseiter aus dem Rhein-Sieg-Kreis ging sogar vor der Halbzeit durch Florian Buchholz in Führung. Der Gast aus Hoffenheim tat sich gegen aufopferungsvoll kämpfende Windecker lange sehr schwer und benötigten in der 51. Minute einen berechtigten Foulelfmeter, um zum Ausgleich zu kommen. Die Verlängerung brachte dann jedoch die Entscheidung zugusten des Favoriten.

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Dennoch: Das Auftreten der Windecker Mannschaft, die nach dem Rückzug in die Mittelrheinliga mühsam zusammengestellt wurde, machte die Verantwortlichen fast sprachlos. „Das ist eine Sensation. Vor sechs Wochen hatten wir nur vier Mann im Kader“, befand Germania-Coach Hermann-Josef Werres.