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Nach 1:2 in Wattenscheid: Viktoria hakt Aufstieg ab

Tomasz Kaczmarek, Viktoria Köln

Steht vor dem Aus: Viktoria-Trainer Tomasz Kaczmarek
Foto: imago/Werner Otto

Ein sportlicher Rückschlag zu viel: Viktoria Köln macht sich keine Gedanken mehr um den Aufstieg, die Zukunft des Trainers bleibt noch offen.

Die Ernüchterung nach dem 1:2 in Wattenscheid war bei Viktoria Köln groß: Anstatt den Patzer von Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach II, die bei Rot-Weiss Essen nur 3:3 spielten, zu nutzen, vergrößerte sich der Abstand auf die Spitze noch um einen Zähler auf nun 15 Punkte. „Da brauchen wir uns nichts mehr vorzumachen. Dieses Jahr wird das nicht mehr klappen“, gibt sich Stephan Küsters, Sportlicher Leiter der Höhenberger, gegenüber „RevierSport“ keinen Illusionen hin.

Als Topfavorit gestartet muss Viktoria damit erneut den Aufstieg in die 3. Liga abhaken: „Das ist unheimlich bitter. Aber das Leben geht weiter. Zumindest die guten Leistungen der U19 und U17 lindern den Schmerz ein wenig.“ Nun geht es für die Spieler nur noch darum, sich für eine Zukunft am Sportpark Höhenberg zu empfehlen. „Wir schauen da genau hin. Ich will das uns hier jeder Einzelne zeigt, dass er auch in Zukunft für Viktoria Köln spielen will. Falls wir dieses Gefühl bei einigen nicht haben sollten, müssen wir getrennte Wege gehen“, betont Küsters.

Ob dies auch für Trainer Tomasz Kaczmarek, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, gilt, ist noch nicht klar. Laut Informationen der „Kölnischen Rundschau“ wollen sich die Viktoria-Verantwortlichen am Mittwoch zusammensetzen, um über die Zukunft des 31-Jährigen zu beraten. Zuvor werde man „ergebnisoffene“ Gespräche mit Kaczmarek führen, so Sportvorstand Franz Wunderlich. Der als Nachfolger gehandelten Ahlener Coach Marco Antwerpen ist laut Küsters jedenfalls „definitiv kein Thema“.