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Mutige Fortuna verliert in Erfurt

Fortunas Hamdi Damani: Trotz seines Führungstreffers reichte es für die Südstädter nicht einen Sieg einzufahren. Foto: imago / Karina Hessland

Trotz seines Führungstreffers reichte es für die Südstädter nicht zum Sieg: Fortunas Hamdi Dahmani
Foto: imago / Karina Hessland

Ohne Punkte zurück in die Domstadt: Bei Rot-Weiß Erfurt musste sich Fußball-Drittligist Fortuna Köln trotz Führung knapp mit 1:2 geschlagen geben.

„Kalt erwischt“ wurde die Fortuna, wenn man den Worten von Coach Uwe Koschinat Glauben schenken darf. In einer umkämpften Partie war es Andreas Wiegel (72.), der den entscheidenden Treffer markierte. Dabei schien es gerade so, als hätte die Fortuna die Druckphase der Erfurter überstanden.

Zu Beginn der Partie mangelte es den Kontrahenten an Präzision, wobei die Erfurter im heimischen Steigerwaldstadion nach zehn Minuten agiler wurden. Dennoch war es Fortunas Hamdi Dahmani, der nach einem blitzschnellen Konter für den Führungstreffer sorgte (22.). Die Gastgeber zeigten sich des Führungstreffers aber keineswegs beeindruckt und glichen nur sechs Minuten später durch Kevin Möhwald aus.

Die zweite Hälfte begann für Fortuna eher durchwachsen („Die fünf Minuten nach der Pause haben wir verschlafen“), es waren die Thüringer, die dem Führungstreffer näher. Nachdem Carsten Kammlott eine gute Chance zum Führungstreffer liegen ließ (69.), schaffte es Andreas Wiegel drei Minuten später die Hereingabe von Luka-Marino Odak zu verwerten.

Die Fortuna war fortan um den Ausgleichstreffer bemüht, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen und verlor somit das Spiel. Enttäuscht zeigte sich Trainer Uwe Koschinat trotz der Niederlage nicht: „Wir haben heute eine sehr mutige Fortuna gesehen, aber in den entscheidenden Momenten waren wir zu naiv. RWE versteht es wie keine andere Mannschaft in der Liga, plötzlich Überzahlangriffe zu starten.“

Die Südstädter empfangen kommende Woche Holstein Kiel im heimischen Südstadion.