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Modeste: (K)einen Schritt weiter

Wie der 1. FC Köln am Freitagabend verkündete, hat Fußballball-Weltverband FIFA teilweise ein Urteil gesprochen. Aufklärung um die Spielberechtigung gibt es aber vorerst nicht.
Modeste

Noch nicht auf dem Weg zurück auf den Platz: Anthony Modeste. (Foto: Herbert Bucco)

So erkannte die FIFA die Zahlungsansprüche Anthony Modestes gegen seinen chinesischen Ex-Club Tianjin Quanjian an, auf Schadenersatzansprüche muss der Franzose allerdings verzichten.

Auf der Homepage des Zweitligisten wird Modestes Anwalt Dr. Markus Buchberger wie folgt zitiert: „Die FIFA-Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten hat dem Spieler diejenigen offenen Zahlungsansprüche zugesprochen, die er zum Anlass seiner Kündigung genommen hat. Gleichzeitig sieht die angerufene Instanz aber keinen Anlass dazu, ihm Schadenersatz zuzusprechen.“

Geht es vor den CAS?

Und weiter: „Uns liegt noch keine Begründung vor, so dass die Entscheidung für uns auch deshalb noch nicht nachvollziehbar ist. Fest steht aber, dass die Möglichkeit besteht, die Entscheidung vor dem nun zuständigen Court of Arbitration for Sport (CAS), Lausanne anzugreifen.“

Der chinesische Club hatte nach Bekanntgabe des Wechsels dem Vernehmen nach geprüft, ob man eine Klage vor dem Sportgerichtshof CAS einreichen könne. Der FC geht davon aus, dass die Kündigung rechtens ist. „Wir werden nun sorgfältig prüfen, welche Auswirkungen die Entscheidung der FIFA auf das Verfahren über die Erteilung der Spielberechtigung hat.“, sagt Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Saga geht weiter

Einen Schritt weiter ist der 1. FC Köln im Prozess um seinen neuen alten Stürmer nun gekommen, wirklich Klarheit gibt es allerdings noch nicht. So wird die Saga erstmal weitergehen, und dass Modeste noch vor dem Jahreswechsel das Trikot überstreift, darf stark bezweifelt werden.