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Mitfavorit Shimrano siegt beim Klassiker

Deutlicher Erfolg: Shimrano gewinnt unter Jockey Adrie de Vries den 180. Oppenheim-Union-Preis Foto: Kölner Renn-Verein

Deutlicher Erfolg: Shimrano gewinnt unter Jockey Adrie de Vries das 180. Oppenheim-Union-Rennen
Foto: Kölner Renn-Verein/Klaus-Jörg Tuchel

Ein Mitfavorit gewinnt das mit 70.000 Euro dotierte Oppenheim-Union-Rennen: Durch den Sieg bei der 180. Ausgabe des Galopp-Klassikers avanciert Shimrano zum heißen Kandidaten für das Derby.

Paul Harley strahlte nach dem 180. Oppenheim-Union-Rennen über das ganze Gesicht. „Wir hatten einen idealen Rennverlauf und auch sein kämpferischer Einsatz hat uns überzeugt“, so der Hannoveraner Siegtrainer. Sein dreijähriger Hengst Shimrano hatte gerade unter Jockey Adrie de Vries auf der Galopprennbahn in Weidenpesch den mit 70.000 Euro dotierten Klassiker gewonnen und avancierte daadurch zum Mitfavorit für das Derby Anfang Juli in Hamburg-Horn.

Shimrano verwies vor 14.200 Zuschauern den Ittlinger Areo (Robert Havlin) vor Stall Nizzas Nutan mit Dennis Schiergen im Sattel auf die Plätze.  Havlin ritt mit Areo zwar noch eine sehenswerte Schlußattacke, die kurz gefährlich schien, aber letztlich zu spät kam. Lokalmatador Nutan löste als Dritter die Derby-Fahrkarte. Shimrano steht im Besitz eines australischen Besitzersyndikats aus Melbourne, dessen Vertreter David Baker die Ehrenpreise empfing.

Eine großartige kämpferische Darbietung sahen die Besucher im Stutenpreis der Ilse und Heinz Ramm-Stiftung, dotiert mit 25.000 Euro. Mit einem Start-Ziel-Sieg setzte sich die von Waldemar Hickst in Köln Weidenpesch trainierte Ajaxana nach 1600 Metern gegen die Engländerin Crowley’s Law durch. Dabei zeigte die im Besitz von Klaus Hofmanns Stall Lucky Owner stehende klassische Siegerin unbändigen Willen und wehrte alle Angriffe von Crowley’s Law ab. Jockey Adrie de Vries, dem mit Lyonell und Shimrano zwei weitere Treffer an diesem Tag gelangen, mobilisierte immer wieder neue Reserven und siegte sicher mit eineinhalb Längen Vorsprung. Dritte wurde die große Außenseiterin Rosebay aus dem Köln Rath-Heumarer Quartier von Markus Klug.

Einen packenden Endkampf mit einem verdienten Sieger Fame bot das einleitende Dreijährigen-Rennen. Der Ammerländer, trainiert von Peter Schiergen auf der Kölner Heimatbahn, hatte am Ende unter Trainersohn Dennis gegenüber Tina Maria mit Michael Cadeddu den längeren Atem. Beide Pferde könnten demnächst in besseren Aufgaben zu sehen sein. Der nächste Galopprenntag im Kölner Norden ist ein ganz besonderer. Am 17. Juli öffnet die Galopprennbahn zu einem großen Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt ihre Pforten. Ein spannender Blick hinter die Kulissen warten auf die Besucher.