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Mit starker Teamleistung gepunktet

Quelle: RBC Köln 99ers

Mustafa Korkmaz war mit zehn Punkten einer der vier Spieler bei den RBC Köln 99ers, die vierstellig scoren konnten.

Die RBC Köln 99ers konnten sich am vergangenen Samstag dank einer starken Mannschaftsleistung wieder eindrucksvoll zurückmelden. Mit dem 73:60-Sieg gegen Trier schoben sie sich wieder auf Platz 5 in der Tabelle vor. „Wir haben endlich das umgesetzt, was der Coach von uns verlangt hat“, sagte Marina Mohnen, Spielerin des Spiels, nach der Partie gegen die Trierer. Die Kölner erfüllten an diesem Tag in der Tat insbesondere die Vorgabe, den Trierer Topscore Dirk Passiwan aus dem Spiel zu nehmen, sehr gut.

Zwar konnte Passiwan noch 22 Punkte erzielen, jedoch blieb er damit 20 Punkte unter seinem bisherigen Schnitt in der laufenden Saison. Die alleinige Schützenhilfe von Janet MacLachlan, die 18 Punkte erzielen konnte und somit ihren Punkteschnitt erreichte, reichte aber den Trierern nicht, gegen eine auch offensiv überzeugende Kölner Mannschaft.

Erste Punkte nach drei Minuten

Trotz der guten Deckung gegen Passiwan fuhren die 99ers zunächst einem Rückstand hinterher, da offensiv noch Sand im Getriebe war. Erst nach drei Minuten erzielte Thomas Becker die ersten Punkte für die Kölner Rollstuhlbasketballer. 1:30 Minuten vor Schluss des Viertels übernahmen die 99ers dann die Führung im Spiel, um sie dann nicht mehr aus der Hand zu geben.

Im zweiten Abschnitt schlug dann die Stunde von Marina Mohnen, die aus der Mitteldistanz ein lockeres Händchen zeigte und in nur 21 Minuten Spielzeit 19 Punkte erzielen konnte. Mit ihren neun Punkten im zweiten Viertel war sie maßgeblich am Ausbau der Kölner Halbzeitführung auf 33:26 beteiligt.

Nach der Halbzeit gingen die Kölner Rollstuhlbasketball weiterhin konzentriert zu Werke. Sechs Minuten vor Ende des dritten Viertels konnten die 99ers erstmals sogar zweistellig in Führung gehen. Nach dieser Führung jedoch wirkten die 99ers etwas nervös, so dass im Laufe des Viertels Trier nochmals auf vier Punkte herankommen konnte.

Lohmann zur zweistelligen Führung

Zu Beginn des vierten Viertels schien die Partie in Gefahr zu sein, nochmals zu kippen – dank zweier verwandelter Freiwürfe von Passiwan glich Trier sieben Minuten vor Schluss aus. In dieser kniffligen Phase des Spiels behielten die 99ers die Nerven und verschafften sich durch Punkte von Jaap Smid, Marina Mohnen und Thomas Becker ein wenig Luft.

Björn Lohmann sorgte von der Freiwurflinie zwei Minuten vor Ende der Partie nochmals für eine zweistellige Führung. Unter den Augen des niederländischen Nationalcoaches Gertjan van der Linden, wurde die Schlussphase von Jaap Smid, der wiedermal eine starke Leistung von der Bank aus zeigte und Thomas Becker, der nochmals zum Topscorer der Partie avancierte, dominiert.

Hoffnung auf Pokalcoup

Die Kölner gewannen schließlich dank einer ganz starken Teamleistung verdient mit 73:60. Defensiv glänzte das Team von Martin Otto und konnte Trier 20 Punkte unter ihrem Saisonschnitt halten. Offensiv war die Kölner Mannschaft sehr schwer auszurechnen.

Mit Thomas Becker (25), Marina Mohnen (19), Jaap Smid (15) und Mustafa Korkmaz (10) erzielten gleich vier 99ers eine zweistellige Punktzahl. Der Sieg gegen Trier weckt nochmal Hoffnungen für das Spiel gegen Zwickau im Viertelfinale des DRS-Pokals am kommenden Wochenende.

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