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Mit souveränem Sieg in die Winterpause

Quelle: Martin Miseré

Seinen qualitativ wie quantitativ breit besetzten Kader hält Jimmy Czimek durch wechselnde Spielanteile auf Trab.

Die Drittliga-Volleyballerinnen des FCJ Köln machten am Samstag in der Neuauflage des WVV-Pokalfinales kurzen Prozess mit ihrem Gegner Dingden. Das Czimek-Team bezwang auswärts den ersatzgeschwächten Gegner deutlich mit 3:0.

Bereits vor dem Spiel standen die Zeichen bei den Kölnerinnen klar auf Sieg, meldeten sich beim Gegner zahlreiche Spielerinnen krankheitsbedingt ab. Die angeschlagenen Gastgeberinnen konnten dem kölschen Tabellenführer dann auch wenig entgegensetzen und verloren gegen über klar mit 0:3.

Insbesondere der Außenangreiferin Judith Bleuel bescheinigte Jimmy Czimek in Dingden eine famose Leistung: „Judith hat heute nahezu fehlerfrei agiert – das war ein ganz starker Auftritt von ihr.“ Doch nicht nur Bleuel, sondern die komplette Mannschaft spielte hochkonzentriert und wusste die Schwächen des Gegners souverän auszunutzen.

Breiter Kader sorgt für Entlastung

Im dritten Satz wechselte Czimek und brachte vier neue Spielerinnen aufs Parkett: Unter der Regie der neu eingewechselten Zuspielerin Sarah Wolnizki konnte der dritte Satz gegen eine sich tapfer der Niederlage entgegenstemmende Dingdener Mannschaft nach Hause gebracht werden.

„Heute konnten sich wieder einmal alle Spielerinnen auszeichnen und es zeigt sich, dass alle zu Recht in unserem Kader sind – alle Spielerinnen haben die Qualität, in dieser Liga oben mitzumischen“, freute sich der Trainer über seinen hochklassigen Kader.

Knauf mit Regionalligadebüt

„Und genau dieser breite, aber qualitativ eng beisammen liegende Kader hat uns in der Hinrunde sehr geholfen, eine solche Erfolgsserie von mittlerweile zehn Ligasiegen in Folge zu erreichen. Aus diesem Grund führen wir auch immer wieder neue Spielerinnen an die Mannschaft heran“, erklärt Jimmy Czimek seine Mannschaftsphilosophie.

So gab heute Leonie Knauf, die der Kölner Trainer als Aufschlagsspezialistin in den ersten beiden Sätzen einwechselte, ihr Regionalligadebüt. „Mit dieser Mannschaft und dieser Stimmung macht es großen Spaß, auf dem Spielfeld zu stehen“, freute sich Leonie Knauf über ihre ersten Einsatzzeiten. Dabei erfüllte sie ihre Aufgabe fehlerfrei und steuerte mehrere gefährliche Services zum Sieg bei.

Akkus aufladen in der Winterpause

Mit diesem Erfolg im letzten Vorrundenspiel können die Kölnerinnen ihre Tabellenführung mit in die Winterpause nehmen und erst einmal in den drei trainingsfreien Wochen, die ihnen ihr Trainer über die Jahreswende gewährt, abschalten.

„Diese Phase der Regeneration ist für uns alle sehr wichtig. Die Saison wird noch sehr lang und es geht direkt mit sechs Spielen an sechs aufeinanderliegenden Wochenenden weiter – da ist es wichtig, in dieser Phase die Akkus wieder voll aufzuladen, um im neuen Jahr direkt von Beginn an wieder heiß auf Volleyball zu sein“, begründet der Kölner Trainer seine Maßnahme.

Dass die Mannschaft dann innerhalb kurzer Zeit zum ersten Spiel nach der Pause wieder auf Touren kommt, daran zweifelt der Coach nicht. Denn am 14. Januar wartet mit der SG Langenfeld direkt ein ganz besonderer Gegner auf die Kölnerinnen, fügten die Langenfelderinnen im Hinspiel den Kölnerinnen die bis heute einzige Saisonniederlage zu. 

Für Motivation dürfte demzufolge schon von ganz alleine gesorgt sein.