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Mit dem Rücken zur Wand

Quelle: Imago

Goran Sprem und Bama Putics betrauern die Niederlage ihres Vereins gegen die Rhein-Neckar-Löwen

Für den VfL Gummersbach ist ein Sieg in jedem der nächsten Spiele Pflicht. Der Traditionsverein aus dem Oberbergischen zeigte bis auf wenige Ausnahmen bislang eine miserable Saison.

Angesichts der aktuellen Tabellensituation muss der VfL punkten. Die Gummersbacher sind nur auf einem für sie schwachen 16. Rang, einem Abstiegsplatz. Neu-Trainer Emir Kurtagic stellt nach dem ersten Sieg unter seiner Regie, im Pokal bei der HSG Nordhorn, unmissverständlich klar: „Da gibt es kein Aber, wir müssen jetzt auch in der Bundesliga wieder gewinnen.“

Der 31-Jährige steht gegen Hannover zum dritten Mal als Chefcoach an der Seitenlinie. Seine Lestungsträger Kapitän Vedran Zrnic und Aufbauspieler Christoph Schindler sind zwar beide immer noch lädiert, können aber voraussichtlich dank Medikation gegen den Gegner TSV Hannover-Burgdorf am Samstag wieder auflaufen.

Für die Burgdorfer verlief die Saison bisher ebenfalls nicht optimal. Lediglich den 13. Platz belegen sie derzeit in der Handball-Bundesliga (HBL). Allerdings konnten sie das Niedersachsen-Derby gegen den Tabellenletzten, Eintracht Hildesheim, mit einem 31:24-Sieg klar für sich entscheiden.

Und anders als der VfL Gummersbach haben die Hannover-Burgdorfer aber schon ein kleines Punktepolster zwischen sich und die Abstiegsplätze gebracht. Verantwortlich dafür waren auch die Siege gegen den TV Grosswallstadt und gleich am Beginn der Saison, als die Rhein-Neckar-Löwen die AWD-Arena besuchten. Für die Oberbergischen wird es kein Leichtes werden gegen den unberechenbaren Hannoveraner zu bestehen. Das Spiel Gummersbach gegen Hannover beginnt morgen Abend um 20.15 Uhr in der Eugen-Haas-Halle.