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„Licht am Ende des Tunnels“

Dr. Jimmy Czimek, Cheftrainer der DSHS SnowTrex Köln, verrät uns welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf sein Team und auf den ganzen Verein hat.

Die Damen des DSHS SnowTrex schwören sich auf eine Begegnung in der 2. Bundesliga ein. (Foto: imago images / Herbert Bucco)

Der Trainer des DSHS SnowTrex Köln, welcher seit 2012 in der 2. Deutschen Volleyball-Bundesliga spielen, ist glücklich darüber, dass es keinen schweren Krankheits- oder Todesfall im näheren Umfeld seines Teams gibt. So gesehen ist der Verein glimpflich aus der Krise gekommen. Auch wenn Corona durchaus Finanzielle Spuren bei dem Kölner Verein hinterlassen hat. Der sowieso schon kleine Etat (einer der kleinsten der kompletten Liga) wurde im Zuge der Pandemie noch einmal kleiner. Aufgrund der Krise musste auch Hauptsponsor SnowTrex, ein Winterreise-Unternehmen welches online Skireisen anbietet, die Sponsorengelder kürzen. Verständlich, da die Touristikbranche einer der Haupt-Leidtragenden der Krise ist.

Ein Glück für den DSHS SnowTrex Köln, dass man wenigstens keine Gehälter zahlen muss, denn: Alle Spielerinnen spielen unentgeltlich. Die meisten Spielerinnen sind zudem Studentinnen an der Sporthochschule. Viele junge Spielerinnen fördern und aus der zweiten Mannschaft hochziehen ist generell das Erfolgsrezept des Vereins, der sich selbst als Ausbildungsverein sieht, so Coach Dr. Czimek.

Trotz der Krise hat man es geschafft, weitere Sponsoren dazuzugewinnen und über Fonds und Stiftungen konnten zudem weitere Gelder generiert werden, welche dem DSHS SnowTrex Köln dabei helfen sollen, die nächste Saison zu stemmen. Diese soll am 12/13 September beginnen und hat mit 14 konkurrierenden Teams sogar mehr als die diesjährige. Generell sieht Coach Czimek „Licht am Ende des Tunnels“, und kann sich notfalls auch vorstellen, die neue Saison mit Geisterspielen anzugehen, um dann Stück für Stück wieder Zuschauer zu integrieren.